Die Feder und das Festhalten (Band 2) – Maja Ehrenbaum

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Eine Patientin, die ganz von vorne anfangen muss, und eine Psychoanalytikerin, die am Ende ist. Trotz ihres Vorsatzes, kürzerzutreten, bietet Mathilda Miele der verzweifelten Frau Parel einen Therapieplatz an – und erkennt zu spät, wovor ihr anfänglicher Widerstand sie schützen sollte. Ein psychologisches Drama über Grenzen, Beziehungen und Rollen in der Therapie. Band 2 der Trilogie von Maja Ehrenbaum.

Die Feder und das Festhalten - Maja Ehrenbaum

„Ich weiß nicht mehr, wo meine Therapeutin anfängt und ich aufhöre. Können Sie mir helfen?“

Eine Patientin, die ganz von vorne anfangen muss. Und eine Psychoanalytikerin, die am Ende ist. Trotz ihres Vorsatzes, kürzerzutreten, bietet Mathilda Miele der verzweifelten Frau Parel einen Therapieplatz an. Zunächst sträubt sich Frau Parel gegen die therapeutische Beziehung. Als sie die Nähe schließlich zulässt, erkennt Mathilda zu spät, wovor ihr Widerstand gegen diese Beziehung schützen sollte.

Auch Mathilda muss sich der Wahrheit stellen. Denn nur durch sie eröffnet sich ein Weg zurück in die Freiheit.

Ein psychologisches Drama über Grenzen, Beziehungen und die Frage, wer in einer Therapie welche Rolle trägt. Band 2 der Trilogie „Drei Frauen. Zwei Therapien. Eine gemeinsame Geschichte.“

Nachgefragt bei Maja Ehrenbaum

Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Im zweiten Band geht es für mich vor allem um die Frage, was geschieht, wenn eine therapeutische Beziehung bereits so eng und verwoben geworden ist, dass Grenzen, Rollen und Verantwortlichkeiten kaum noch voneinander zu trennen sind. „Die Feder und das Festhalten“ zeigt deshalb nicht einfach dieselbe Geschichte noch einmal, sondern öffnet eine zweite Perspektive auf Nähe, Macht, Verantwortung und emotionale Abhängigkeit in der Psychotherapie.

Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Während des Schreibens des ersten Bandes entstand bei mir immer stärker der Wunsch, die Geschichte nicht bei einer einzigen Perspektive stehen zu lassen. Mich reizte die Vorstellung, dieselben Ereignisse nicht einfach fortzuführen, sondern einen neuen Blick darauf zu öffnen. Gerade dieses Spiel mit Perspektive und Wahrnehmung hat mich beim Schreiben besonders fasziniert.

Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Ich wünsche mir, dass Leser:innen mitnehmen, dass keine therapeutische Beziehung der anderen gleicht. Gleichzeitig finde ich es wichtig, der eigenen Wahrnehmung zu vertrauen. Vielleicht geht es am Ende genau darum: aufmerksam zu bleiben, ohne das Vertrauen grundsätzlich zu verlieren.

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Buchreihe: Drei Frauen. Zwei Therapien. Eine gemeinsame Geschichte.

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