2055: Die Rache des Wanderers – John Snowley
Im Jahr 2055 will der uralte Wanderer die Menschheit ein für alle Mal auslöschen – aufhalten kann ihn nur eine Handvoll junger Rekruten um den verstummten Außenseiter Joshua Carlton. Dystopische Science-Fiction von John Snowley, Teil 1: Konflikt.
Seit Jahrtausenden zieht der Wanderer über die Erde, angewidert von den Menschen und ihrer bestialischen Natur. Nun, im Jahr 2055, will er die verhasste Spezies ein für alle Mal auslöschen – und sich damit für einen uralten Konflikt an Gott rächen.
Die Einzigen, die ihn aufhalten können, sind eine Handvoll junger Rekruten rund um den verstörten Außenseiter Joshua Carlton, der seit Jahren kein Wort gesprochen hat. Dafür müssen die Kameraden jedoch eine charakterliche Zerreißprobe überstehen – und Joshua ein lang verdrängtes Trauma überwinden.
Nachgefragt bei John Snowley
Was ist der zentrale Kern des Buches?
Im Kern geht es um die Natur und die Schuld des Menschen. Inwiefern ist der Mensch für seinen eigenen Niedergang (und den seiner Umwelt) verantwortlich? Die Welt im Jahr 2055 ist erschüttert durch Klimakollaps, Nahrungs- und Wasserknappheit, Kriege und politischen Extremismus. Alles Dinge, die der Mensch sich selbst und seinem Planeten eingebrockt hat. Hat die Spezies Mensch dennoch ihre Daseinsberechtigung? Oder hat der Wanderer Recht damit, dass er die Menschheit als Plage betrachtet und auslöschen will?
Wie ist die Idee zu 2055: Die Rache des Wanderers entstanden?
Einen wesentlichen Anteil an dieser Buchidee haben meine eigenen Ängste vor der Zukunft. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen befürchte ich, dass unsere reale Situation bald so ähnlich aussehen könnte wie in dieser Geschichte. Zudem habe ich ein Faible für übernatürliche Antagonisten und die Vermischung von realen und Fantasy-Elementen.
Was sollen Leser:innen aus dem Buch mitnehmen?
Den Wunsch, die Geschichte in Teil 2 und 3 zu Ende zu lesen.
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