Der Zirkus unter Dampf (Die Verneburg-Reihe 2) – Alexandra Haber
Als in Vernedamm ein Zirkus seine Zelte aufschlägt, sind die Geschwister Viggo und Stina Feuer und Flamme – doch hinter den Kulissen der glitzernden Zirkuswelt lauern Intrigen und Gefahr. Ein in sich abgeschlossener Steampunk-Abenteuer-Roman von Alexandra Haber, Band 2 der Verneburg-Reihe.
Ein genialer Erfinder, eine Zirkusmanege der besonderen Art und ein medizinischer Pioniereingriff mit hohem Einsatz …
»Es liegt in der Natur des Menschen, die Illusion der Realität vorzuziehen.«
Als in Vernedamm ein Zirkus seine Zelte aufschlägt, sind die Geschwister Viggo und Stina Feuer und Flamme. Bereits bei der Premiere verguckt sich der junge Erfinder in die Feuerschluckerin, während seine Schwester den Avancen eines hartnäckigen Arztes zu entkommen versucht.
Doch hinter den Kulissen der glitzernden Zirkuswelt zeigt sich schon bald, dass das illusionäre Spektakel seine Tücken bereithält. Ein Netz aus Intrigen und Wirrungen lässt die Geschwister schon bald den Blick für die Realität verlieren. Schließlich drohen die Geschicke aus dem Ruder zu laufen, als sich die beiden einem Feind gegenübersehen, dessen finstere Pläne nicht nur sie selbst, sondern auch die ahnungslosen Zirkusleute in große Gefahr bringen …
Es handelt sich hierbei um einen in sich abgeschlossenen Steampunk-Abenteuer-Roman, der ohne Kenntnisse anderer Serienteile gelesen werden kann.
Nachgefragt bei Alexandra Haber
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Neben liebevoll ausgearbeitetem viktorianischen Steampunkflair liefert die Geschichte Einblicke in das Familienleben von Zirkusclans, insbesondere im sog. „goldenen Zeitalter“ des Zirkusses, dem 19. Jahrhundert. Es geht um Diskriminierung, Vorurteile, aber auch um technische Verliebtheit, junge Liebe, Zwietracht und verrückte Experimente und Wissenschaftler. Spannend und zugleich beklemmend, aber niemals langweilig.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Als ich mit dem Schreiben von Steampunkabenteuern begann, wollte ich unbedingt das Thema „Piraten“ abdecken. Das war bereits geschehen. Dann schaute ich mit meinen Kindern „Benjamin Blümchen und die Zirkuslöwen“, in der es unter anderem um das harte Leben kleiner Zirkusdynastien geht. Später hörte ich ein einprägsames Lied der Musikgruppe Abney Park „The Circus at the end of the world“. ZACK! Eine Geschichte entstand im Kopf aus den Elementen Steampunk + Zirkus + Familendynastie. Und los ging es mit dem Schreiben 😉
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Sie sollen sich aufregen, mich hassen und verfluchen und zugleich immer wieder an dieses Buch zurückdenken und direkt nach dem nächsten Serienteil greifen 😉
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