Die 3 Bremsen der Männer – Die Rückkehr der Könige (Leben in der neuen Welt 3) – Steffie Sohst
Band 3 der Reihe Leben in der neuen Welt von Steffie Sohst – Eine Einladung an alle Männer, die ihre wahre Kraft wiederfinden wollen: die drei Wunden, die Männer ausbremsen, und der Weg zu einer neuen, fließenden Männlichkeit.
Eine Einladung an alle Männer, die ihre wahre Kraft wiederfinden wollen.
Fühlst du dich oft wie ein Pinguin an Land – ungeschickt, fehl am Platz und ständig im Wettkampf mit einer Welt, die nicht für dich gemacht scheint? In unserer modernen Zivilisation hat sich das Männliche in einem künstlichen Substrat verfangen. Steffie Sohst, Musiker, Dichter und Wahrheitssuchender, deckt in seinem Buch die drei tiefen Wunden auf, die Männer in ihrer Entwicklung ausbremsen: die Suche nach fehlender Aufmerksamkeit, die lähmende Unterwerfung unter Systemzwänge und die Erschöpfung durch das Festhalten an alten Mustern.
Doch dieses Buch ist kein Abgesang. Es ist ein Weckruf. Es zeigt den Weg zurück zu einer neuen, fließenden Männlichkeit – hin zu einem Leben im Einklang mit der Natur, der Kraft des schöpferischen Wortes und der heilenden Gemeinschaft des Stammes. Es ist die Einladung, die eigene Königswürde zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen und als souveräner Vater und Hüter der Schöpfung wieder aufzustehen.
Komm mit auf eine Reise in die Tiefen des männlichen Wesens.
Nachgefragt bei Steffie Sohst
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Der zentrale Kern meines Buches ist die schonungslose Analyse, warum der moderne Mann in einer tiefen Sinnkrise steckt – und wie er da wieder herauskommt. Ich beschreibe den Mann heute oft als einen „Pinguin an Land“: Er kann sich in der modernen Zivilisation zwar irgendwie fortbewegen, aber er ist ungeschickt, fehl am Platz und völlig entfremdet von seinem eigentlichen Element.
Es geht mir besonders um die drei „Bremsen“, die uns Männer daran hindern, unsere volle Kraft zu entfalten: Die Wunde der fehlenden Aufmerksamkeit (wir suchen ständig Bestätigung von außen), die Bremse der Unterwerfung (wir opfern unsere schöpferische Vision den Systemzwängen) und die Bremse der Erschöpfung (wir klammern uns an materielle Sicherheiten und weigern uns loszulassen).
Worum es mir dabei wirklich geht, ist die Rückkehr der Könige. Damit meine ich nicht alte patriarchale Machtstrukturen, sondern eine neue, fließende Männlichkeit: Männer, die in ihre eigene Souveränität finden, die Verantwortung übernehmen, die wieder Väter und Älteste werden und die heilige Ordnung des Lebens – den Stamm – wieder aufbauen.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die Idee ist direkt aus meinem eigenen Schmerz und meiner eigenen Ratlosigkeit entstanden. Ich stand selbst mitten in dieser Zwickmühle aus Job, Familie, Erwartungshaltungen und dem ständigen Gefühl, nicht genug zu sein. Ich habe in Männerkreisen gesessen und gemerkt: Wir wollen alle den Stamm wieder aufleben lassen, wir reden darüber, aber wir kommen nicht ins Tun. Ich wollte verstehen, warum.
Beim Schreiben haben mich vor allem drei Dinge inspiriert:
Erstens die Natur selbst. Wenn ich sehe, wie ein Adler kreist oder wie ein Fluss sich seinen Weg bahnt, verstehe ich, wie wahres männliches Sein eigentlich funktioniert – im Rhythmus der Natur, nicht im Takt der Uhr.
Zweitens die biblische Dreiteilung („Ich habe euch Kindern geschrieben, ich habe euch Vätern geschrieben…“). Sie hat mir vor Augen geführt, dass männliche Reifung in klaren Phasen verläuft, die wir in unserer Zivilisation völlig ignorieren.
Und drittens die tiefe Sehnsucht nach Wahrheit, die ich bei vielen Männern spüre. Zu sehen, wie Männer aufatmen, wenn sie merken, dass sie mit ihrem Gefühl des Fremdseins nicht allein sind und dass es einen Ausweg gibt – das ist die größte Inspiration für mich.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Ich wünsche mir, dass die Leser – und natürlich auch die Leserinnen, die ihre Männer verstehen wollen – nach der letzten Seite wissen: Du bist nicht kaputt, das System ist es. Die Wunden, die wir tragen, sind keine persönlichen Unfälle, sondern logische Folgen eines künstlichen Substrats, in dem wir aufwachsen mussten.
Sie sollen das tiefe Vertrauen mitnehmen, dass sie Teil der Natur und des Ganzen sind. Dass sie keine Erlaubnis von außen brauchen, um ihr „schöpferisches Wort“ zu sprechen. Dass sie aufhören dürfen, um Aufmerksamkeit zu betteln, und stattdessen in ihre eigene Königswürde treten können.
Und sie sollen wissen: Wir können uns aus diesem Zeit-Geld-Gefängnis befreien, wenn wir wieder zusammenfinden. Wenn wir aufhören, uns zu unterwerfen und an Dingen festzuhalten, die uns nur erschöpfen. Der Stamm wartet. Das Feuer in der Mitte des Kreises brennt noch. Wir müssen uns nur wieder um es herumsetzen und anfangen, einander mit dem Herzen zuzuhören.
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