Der vergessene Raum – Ein Südfrankreich-Krimi (Claire Bernard ermittelt 1) – Susan de Winter

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Band 1 der Reihe Claire Bernard ermittelt von Susan de Winter – Ein Südfrankreich-Krimi: ein Toter auf der Burg Peyrepertuse, ein schräges Ermittlerteam und eine Familiengeschichte voller Geheimnisse.

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Ein Toter auf einer alten Burg. Ein schräges Ermittlerteam. Und eine Familiengeschichte voller Geheimnisse.

Hoch über den französischen Corbières trifft Claire Bernard auf dem Château de Peyrepertuse ein, um Professor Vallois zu interviewen. Doch statt des renommierten Experten findet die Journalistin aus Québec seine Leiche. Noch bevor sie Hilfe holen kann, spürt sie, dass sie nicht allein ist. Irgendwo zwischen den alten Mauern scheint sie jemand zu beobachten.

Schon bald gilt Claire selbst als Hauptverdächtige. Grund genug, eigene Nachforschungen anzustellen. Dabei kommt ihr Commissaire Gabriel Moreau allerdings immer wieder in die Quere. Dass Claire den attraktiven Ermittler ausgesprochen interessant findet, macht die Sache nicht einfacher. Zum Glück ist sie nicht allein: Ihre hellseherische Schwester Vivienne, die pensionierte Atomphysikerin Céline, die quirlige Jolie und ihr Onkel Jules bilden ein ziemlich schräges Ermittlerteam. Gemeinsam verfolgen sie die Spuren des Professors, der offenbar kurz davorstand, eine sensationelle Entdeckung publik zu machen. Doch je näher Claire dem Geheimnis kommt, desto tiefer führen die Spuren in die Vergangenheit und schließlich zu ihrer eigenen Familie.

Was hat der Professor entdeckt? Und wem ist dieses Geheimnis einen Mord wert?

Während Claire versucht, die Wahrheit ans Licht zu bringen, ahnt sie nicht, dass sie längst selbst in Gefahr ist.

Nachgefragt bei Susan de Winter

Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Im Mittelpunkt steht die Journalistin Claire Bernard, die einen Professor interviewen möchte, seine Leiche findet – und plötzlich selbst als Hauptverdächtige gilt. Auf der Suche nach der Wahrheit stößt sie auf Geheimnisse, die bis in ihre eigene Familie reichen. Mir war besonders wichtig, einen rätselhaften Kriminalfall mit Figuren zu verbinden, die einem ans Herz wachsen. Claire und ihre ungewöhnlichen Mitstreiter haben ihre Eigenheiten, geraten aneinander und halten trotzdem zusammen. Bei aller Spannung darf deshalb auch der Humor nicht fehlen.

Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die Idee kam mir auf einer Reise durch die Corbières. Diese wilde, stellenweise fast menschenleere Landschaft mit ihren kleinen Dörfern und den gewaltigen Katharerburgen hat meine Fantasie sofort in Gang gesetzt. Besonders das Château de Peyrepertuse ist eine eindrucksvolle Kulisse: alte Mauern hoch über den Bergen, weite Ausblicke und das Gefühl, dass hier noch längst nicht alle Geschichten erzählt sind. Als Reisejournalistin suche ich normalerweise nach Geschichten für Reportagen. Diesmal wurde daraus ein Mordfall – zum Glück nur auf dem Papier.

Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Am schönsten wäre es, wenn sie bei der Aufklärung denken: „Damit habe ich nicht gerechnet!“ Und wenn ihnen Claire, Gabriel und das schräge Ermittlerteam inzwischen so ans Herz gewachsen sind, dass sie wissen möchten, wie es in Band 2 weitergeht. Ich wünsche mir, dass neben der Spannung ein warmes Gefühl bleibt – wie nach einem Besuch bei Menschen, die man gern wiedersehen würde. Und wenn anschließend jemand eine Landkarte aufschlägt und nach den Corbières sucht, freut mich das als Reisejournalistin natürlich ganz besonders.

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