Der Kleine Gedanke und die Schnecke – Wie selbst kleine Schritte Großes bewirken (Der Kleine Gedanke 2) – Francis Marlow
Band 2 der Reihe Der Kleine Gedanke von Francis Marlow – Ein liebevoll illustriertes Bilderbuch über Mut, Geduld und Selbstvertrauen: Auch kleine Schritte bringen uns weiter.
Ein liebevoll illustriertes Bilderbuch über Mut, Geduld und Selbstvertrauen. Für Kinder von 4 bis 9 Jahren, die lernen dürfen, dass auch kleine Schritte zum Ziel führen.
Die kleine Schnecke hat einen großen Wunsch: Sie möchte den Hügel hinauf bis zum alten Baum. Doch der Weg erscheint ihr viel zu weit. Andere sind schneller. Der Hase springt mühelos davon und die Vögel ziehen hoch am Himmel vorbei. Was kann eine kleine Schnecke schon ausrichten?
Zum Glück begegnet sie dem Kleinen Gedanken.
Gemeinsam entdecken sie, dass man nicht alles auf einmal schaffen muss. Dass Pausen erlaubt sind. Dass kleine Wunder am Wegesrand darauf warten, gesehen zu werden. Und dass selbst die kleinsten Schritte uns weiterbringen können, als wir es jemals für möglich gehalten hätten.
„Der Kleine Gedanke und die Schnecke“ ist eine warmherzige Geschichte über Geduld, Selbstvertrauen und die leise Kraft der Veränderung. Sie erinnert Kinder und Erwachsene daran, dass Wachstum oft dort geschieht, wo wir es kaum bemerken: in den kleinen Entscheidungen, den mutigen Anfängen und den Schritten, die wir trotz unserer Zweifel gehen.
Dieses besondere Bilderbuch erzählt von:
- kleinen Schritten und großen Veränderungen
- Geduld und Zuversicht
- Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen
- den kleinen Wundern des Alltags
- dem Mut, den eigenen Weg zu gehen
- wertvollen Vorlesemomenten und gemeinsamen Gesprächen
Ein besonderes Bilderbuch zum Vorlesen, Innehalten und Wiederlesen. Für kleine und große Menschen, die wissen müssen: Dass auch die kleinsten Schritte Großes bewirken können.
Nachgefragt bei Francis Marlow
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Im Mittelpunkt von „Der Kleine Gedanke und die Schnecke“ steht die Botschaft, dass jeder Mensch sein eigenes Tempo haben darf und auch kleine Schritte uns weiterbringen können.
Die kleine Schnecke wünscht sich, den Gipfel eines Hügels zu erreichen, zweifelt aber daran, ob sie das überhaupt schaffen kann. Gemeinsam mit dem Kleinen Gedanken entdeckt sie, dass es nicht darum geht, möglichst schnell ans Ziel zu kommen. Auf ihrem Weg erlebt sie kleine Wunder, hilft einem anderen Lebewesen und lernt, dass auch Pausen wichtig sind und kein Aufgeben bedeuten.
Mir liegt besonders am Herzen, Kindern zu zeigen, dass sie sich nicht mit anderen vergleichen müssen. Jeder Weg ist anders, und manchmal erkennen wir erst beim Zurückblicken, wie weit wir bereits gekommen sind. Gleichzeitig möchte ich dazu einladen, achtsamer durch die Welt zu gehen und die kleinen Dinge wahrzunehmen, die wir in unserer Eile oft übersehen.
Das Buch soll Kindern Mut machen, an sich selbst zu glauben, geduldig mit sich zu sein und darauf zu vertrauen, dass sie Schritt für Schritt ihren eigenen Weg finden können.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die Idee zu „Der Kleine Gedanke und die Schnecke“ entstand aus einem Gedanken, der mir persönlich wichtig ist: Wir leben oft in einer Welt, in der Geschwindigkeit und Leistung eine große Rolle spielen. Dabei vergessen wir manchmal, dass jeder Mensch sein eigenes Tempo hat und nicht alles sofort gelingen muss.
Ich wollte eine Geschichte erzählen, die Kindern auf liebevolle Weise zeigt, dass sie sich Zeit lassen dürfen, dass Zweifel ganz normal sind und dass es sich lohnt, an sich selbst zu glauben. Die kleine Schnecke wird von ihrem Wunsch angetrieben, den Gipfel eines Hügels zu erreichen. Unterwegs entdeckt sie jedoch, dass es nicht nur auf das Ziel ankommt, sondern auch auf das, was ihr auf dem Weg begegnet.
Besonders inspiriert hat mich die Vorstellung, wie viel sich verändern kann, wenn wir achtsamer hinschauen. Ein glitzernder Tautropfen, die Hilfe für einen Marienkäfer oder eine wohlverdiente Pause werden zu kleinen Momenten, die der Schnecke zeigen, dass ihr Weg wertvoll ist.
Mit dem Kleinen Gedanken wollte ich ihr einen stillen, verständnisvollen Begleiter zur Seite stellen, der keine fertigen Lösungen vorgibt, sondern sie ermutigt, ihren eigenen Weg zu finden.
So ist eine Geschichte entstanden, die Kinder stärken und zugleich Erwachsene daran erinnern soll, nicht immer nur auf das Ziel zu schauen. Denn manchmal merken wir erst, wenn wir zurückblicken, wie weit wir schon gekommen sind.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Dass jeder sein eigenes Tempo haben darf, kleine Schritte wertvoll sind und wir damit oft weiter kommen, als wir glauben.
Es lohnt sich, geduldig mit sich selbst zu sein, die kleinen Dinge wahrzunehmen und den eigenen Weg zu gehen.
Mehr zum Buch
Altersempfehlung: ab 4 bis 9 Jahren.
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