Rezension: Master and Servant – The hell inside you – Rivkah Charnelat

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Eine extrem emotionale Story, die wahnsinnig unter die Haut geht – Rezension von Meike Kraft zu Master and Servant – The hell inside you von Rivkah Charnelat.

Master and Servant - Rivkah Charnelat
Master and Servant - The hell inside you von Rivkah Charnelat

Der Körper zutiefst geschwächt, die Seele in unzählige Teile gebrochen und die Gefühle versinken in einem tiefen, pechschwarzen, bodenlosen Loch, ohne Hoffnung, je wieder ans Licht zu gelangen.

Gebrochen und nur ein Schatten ihrer selbst, wird Dakota von ihrem Auslandseinsatz in Afghanistan von ihrem Vater und gleichzeitig General abgezogen und nach Hause zurückbeordert.

Vom Dienst auf unbestimmte Zeit befreit, wohnt sie wieder bei ihrem Vater, der schon seit jeher ihr Fels in der Brandung war, den sie sehr liebt und achtet – trotz seiner oftmals kontrollierenden Strenge. Als alleinerziehender Vater hatte er viel zu bewältigen, denn Dakota war schon damals eine Rebellin, temperamentvoll, impulsiv und emotional gewesen.

Doch ihr Einsatz in Afghanistan hat sie gebrochen, und von der lebenslustigen, fröhlichen Frau ist nicht mehr viel übrig. Albträume bestimmen ihre Nächte und emotionale Zusammenbrüche ihre Tage. Dakota verliert sich immer weiter selbst und schottet sich vor allem ab.

Ansgar, ihr Vater, will das nicht weiter hinnehmen und holt Kay Bongatz ins Boot – Dakotas Vorgesetzten. Dakota übte schon lange eine gewisse Anziehungskraft auf ihn aus, und auch er konnte nicht weiter mit ansehen, wie Dakota immer weiter in der Dunkelheit verschwindet. Er ist sich sicher, sie zurück ins Licht, heraus aus den Schatten zu ziehen. Mit seinen ganz eigenen Methoden.

Ob es ihm gelingt, oder ob sich Dakota bereits zu tief in sich selbst verloren hat?

Diese Geschichte hat mich wirklich sehr heftig getroffen, es ist eine extrem emotionale Story, die einem wahnsinnig unter die Haut geht. Dakota hat mich wirklich fasziniert, so eine innere Stärke, ohne die sie die Tortur im Einsatz niemals überlebt hätte, und auch als ihr Kampf zurück ins Leben endlich begann, hat sie nicht aufgegeben. An ihrer Seite ihr Vater, den ich anfangs verflucht hatte, doch später beinah ins Schwärmen kam.

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