Der Mann auf der Bank am Baldeneysee – Klaus Dimar
Sechzehn Kurzgeschichten von Menschen aus dem Ruhrgebiet, die sich nicht unterkriegen lassen – eine Liebeserklärung an den Pott von Klaus Dimar.
Die Neue von den Stones, ein Bier nach vierzig Jahren oder ein Date in den Bergen – alles mit einer Prise Ruhrpott-Charme.
Sechzehn Geschichten von Menschen aus dem Ruhrgebiet, Menschen, die sich nicht unterkriegen lassen. Diese Sammlung erzählt, mal humorvoll mal nachdenklich, von den Narben des letzten Krieges, von Abenteuern in den Siebzigern bis hin zu Erlebnissen in heutiger Zeit. Momente im Leben, die alles verändern, begleitet von Musik, die immer an diese Tage erinnern wird.
Diese Kurzgeschichten sind eine Liebeserklärung an das Ruhrgebiet und seine Bewohner – frei nach dem Motto: hinfallen, aufstehen, datt Bier nich verschütten.
Lesen Sie hinein, entdecken Sie. Vieles hat sich verändert, aber der Lebensmut im Pott bleibt unkaputtbar. Geschichten, die nach echtem Leben schmecken. Pott pur – mit Herz, Humor und der Wärme, die man nur kennt, wenn man von hier ist.
Nachgefragt bei Klaus Dimar
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Meine Erzählungen aus dem Ruhrgebiet halten fest, was diese einmalige Region ausmacht – Geschichten von heute, genauso wie jene aus vergangenen Zeiten. In allen Texten spielt die Musik eine wichtige Rolle, die die Szenen trägt oder die als Vorlage gedient hat, daraus die Kurzgeschichten zu entwickeln: mal humorvoll, mal nachdenklich, immer nah an den Menschen.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die Idee kam mir, als ich wieder einmal einen alten Song hörte und dieser mir sofort ins Gedächtnis rief, was diese Musik zu jener Zeit bei mir ausgelöst hatte: Ich fühlte noch einmal wie damals, die Gerüche krochen wieder in meine Nase, das eine oder andere Gesicht tauchte aus dem Nebel der Vergangenheit wieder auf. Das wollte ich aufschreiben und dadurch das Ruhrgebiet, seine Geschichte und die der Menschen dort in Szene setzen.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Zunächst einmal ein differenziertes Bild vom Ruhrgebiet erfahren zu haben, als das, was die Leserin, der Leser bisher pflegte. Zum anderen Gedanken an die eigenen Geschichten mit geliebten Songs in der Jugend zuzulassen und diesen nachzuspüren.
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