Fluch des Klabautermanns – Alexandra Haber
Ein unerfahrener Kapitän, eine aufsässige Crew und ein Schiffsgeist, den nur er sehen kann – ein Roman von Alexandra Haber über emotionale Abhängigkeit, Anerkennung und eine ungewöhnliche Freundschaft auf hoher See.
Ein unerfahrener Kapitän, eine aufsässige Crew und ein geheimnisvoller Schiffsgeist mit finsteren Plänen …
„Ohne mich bist du nichts!“
Als der junge Willem als Kapitän des „Schwarzen Klabauters“ angeheuert wird, geht sein Jugendtraum in Erfüllung. Doch schon am ersten Tag blamiert sich der eitle Grünschnabel vor der gesamten Mannschaft – und bald tanzen ihm die Matrosen auf der Nase herum. Plötzlich taucht ein geheimnisvoller Seemann auf, der ihm nicht nur hilfreiche Ratschläge gibt, sondern auch fortan unaufhörlich an seiner Seite bleibt. Dieser rätselhafte Mentor, dessen frecher und gelegentlich herrschsüchtiger Charakter immer wieder für Wirbel sorgt, birgt ein ungewöhnliches Geheimnis: Niemand außer dem Kapitän kann ihn sehen.
Hat Willem den Verstand verloren?
Schon bald keimt Misstrauen innerhalb der Crew auf – wie soll ein Kapitän, der von verrückten Einbildungen geplagt wird, ein Schiff auch nur zwei Monate lang sicher befehligen? Als dann auch noch Willems Schwester an Bord kommt, nimmt das Chaos endgültig Fahrt auf.
Eine packende Geschichte über emotionale Abhängigkeit, den mühsamen Kampf um Anerkennung und eine ungewöhnliche Freundschaft, die sich inmitten der erbarmungslosen Wogen des Meeres entfaltet – ein Geist, der allen Widrigkeiten trotzt.
Nachgefragt bei Alexandra Haber
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Dieses Buch behandelt vor allem die schwierige Phase der Selbstbehauptung einer Führungsperson, die eigentlich gar keine Anlagen dafür besitzt. Protagonist Willem beginnt stolz seine Karriere als Kapitän eines Schiffes und merkt schon am ersten Tag, dass er dem Ganzen eigentlich gar nicht gewachsen ist. Aus dieser fragilen Position heraus entwickelt sich eine toxische Beziehung mit dem Hüter des Schiffes, dem Klabautermann. Nun muss Willem nicht nur in die Rolle eines Anführers hineinwachsen, sondern sich auch noch emotional aus einem gefährlichen Machtverhältnis befreien.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Ich habe das Kinderlied „Klabautermann“ gehört und habe mich danach aus Neugier mit dieser Sagengestalt näher befasst. Und sofort entstand vor meinem geistigen Auge eine Geschichte, nur war es mir wichtig, dass der Schiffsgeist kein Kuschelwichtel wird, sondern eine zwielichtige Figur, die man fürchten muss, aber zugleich auch lieben kann.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Atemlos sollen sie das Buch schließen, ein bisschen heulen und sich dann das nächste Buch von Alexandra Haber schnappen 😉
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