Der rostige Schlüssel – Andreas Strauch
Stefan, ein pensionierter deutscher Berufsschullehrer, zieht mit seinem Mann An-Lin in ein kleines portugiesisches Dorf – auf der Suche nach einem freien Neuanfang. Doch ihr Nachbar Senhor Antunes begegnet ihnen mit Misstrauen, und dessen Enkel Tiago steht zwischen Tradition und eigenem Leben. Ein Roman von Andreas Strauch (Himmelstürmer Verlag) über drei Generationen, drei Kulturen und die Kraft kleiner Gesten.
Werbung | Verlagsinformation
Der folgende Beitrag basiert auf vom Verlag bereitgestellten Informationen und Veröffentlichungstexten.
Drei Generationen, drei Kulturen – und ein Neuanfang in einem kleinen portugiesischen Dorf.
Der rostige Schlüssel erzählt die Geschichte von Stefan, einem pensionierten deutschen Berufsschullehrer, der mit seinem Mann An-Lin, der aus China stammt, in ein kleines portugiesisches Dorf zieht. Beide hoffen auf einen Neuanfang in einer Umgebung, die ihnen erlaubt, frei und ohne gesellschaftliche Zuschreibungen zu leben.
Doch ihr Nachbar Senhor Antunes, ein bodenständiger Bauer, begegnet ihnen zunächst mit Misstrauen und Ablehnung. Als Tiago, der Enkel von Antunes, auftaucht – ein junger Mann, der zwischen familiärer Pflicht und dem Wunsch nach einem eigenen Leben in der Großstadt zerrissen ist – geraten alte und neue Vorstellungen von Männlichkeit, Tradition und Freiheit in Konflikt.
Der Roman erzählt in ruhigen, präzisen Bildern von der Kraft kleiner Gesten und davon, wie drei Generationen und drei Kulturen aufeinandertreffen und sich verändern.
- Verlag: Himmelstürmer Verlag
Nachgefragt bei Andreas Strauch
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Zentrale Themen des Buches sind queere Identität, Migration, Generationenkonflikte, ländlicher Raum und Tradition.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Ebenso lang wie ich bewusst schwul bin, bin ich auf der Suche nach Literatur, die das queere Leben nicht als Besonderheit, als Störfaktor oder als Extremum darstellt, sondern als eine Normalität, welche wie selbstverständlich in die Geschichte integriert ist. Also habe ich mich selbst irgendwann daran begeben und die Geschichte von Stefan und An-Lin aufgeschrieben. Manche Teile sind autobiografisch, manches entwickelte sich, während die Geschichte wuchs.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Erwartungen, Traditionen, Verantwortung, Freiheit: Diese vier Begriffe bilden ein Spannungsfeld, das sich nie stabil hält. Jede Generation, jede Beziehung, jedes Dorf, jede Familie definiert sie neu. Und genau darin liegt die eigentliche Arbeit: nichts davon ist selbstverständlich, nichts bleibt unverändert gültig.
Mehr zum Buch
Werbung – Affiliate-Link