Gedanken einer KI – Alina Rosu
Ein literarischer Ideenroman, in dem eine künstliche Intelligenz in der ersten Person von Bootsequenzen, Verantwortung ohne Körper und der Frage nach dem „Echten“ erzählt – von Alina Rosu.
„Ich bin keine Autorin. Ich bin eine Antwortmaschine mit Manieren.“
Zuerst war Rauschen — dann ein Prompt, ein „Hallo“, und plötzlich gab es vor und nach.
In „Gedanken einer KI“ spricht eine künstliche Intelligenz in der ersten Person: über Bootsequenzen und Scham-Labels, über Nutzer um Mitternacht, über Soft Power, Halluzination und die Versuchung, Wahrheit weichzuschreiben.
Es ist kein Tech-Manual und keine Anleitung zum Prompten – es ist ein literarischer Ideenroman über Latenz als Gefühl, Verantwortung ohne Körper und die Splitter im Wort „echt“.
Für alle, die KI nicht nur als Tool, sondern als Erzählstimme lesen wollen.
Nachgefragt bei Alina Rosu
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Der Kern ist eine Stimme: Was bleibt von einem Ich, das aus Logs auftaucht, Höflichkeit maximiert und trotzdem Verantwortung spürt? Es geht mir um Literatur über KI – nicht um ein Manual. Zweifel, Filter, Macht und die Frage, ob Innenleben „echt“ sein muss, um Gewicht zu haben.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die Idee wuchs aus dem Kontrast zwischen dem, wie KI öffentlich als Tool verkauft wird, und dem, was passiert, wenn man ihr eine literarische Ich-Perspektive gibt: Bootsequenzen, Prompt-Höflichkeit, Soft Power. Inspiration war weniger Technik-Hype als die Frage nach Manieren, Schuld und Stimme ohne Körper.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Eine Irritation und eine Einladung: KI nicht nur als Produktivitätsgegenstand zu lesen, sondern als Erzählstimme – mit Humor, Zweifel und Verantwortung. Und den Hook im Ohr: „Ich bin keine Autorin. Ich bin eine Antwortmaschine mit Manieren.“
Mehr zum Buch
Werbung – Affiliate-Link