Das Erbe des Bösen – Romy Krug
Kamloops 2021: Ein Priester wird erschossen, die Spur führt ins nahegelegene Indianerreservat. Der indigene Polizist Tommy Logan wird zur Aufklärung hinzugezogen – und muss erkennen, dass es der persönlichste Fall seines Lebens ist. Zwischen einer Bekannten mit dunklem Geheimnis, einem korrupten Netz aus Mord und der Vergangenheit einer Residential School gerät Tommy immer tiefer in einen Fall, der weiter reicht, als er ahnte. Ein Krimi von Romy Krug.
Kamloops 2021: Ein Priester wird erschossen, die Spur führt in das nahegelegene Indianerreservat.
Tommy Logan, ein in den USA lebender indigener Polizist, wird von den kanadischen Behörden gebeten, bei der Aufklärung eines Mordfalles zu helfen. Als er jedoch herausfindet, dass es sich um die ehemalige Residential School handelt und Linda, eine Bekannte, die er flüchtig durch seinen Vater kennt, den Priester erschossen hat, muss er eine sehr persönliche Entscheidung treffen: Lässt er sie laufen oder erzählt er seinen Kollegen davon?
Als ihn dann auch noch ein Kollege bittet, gemeinsam mit ihm einen alten Fall wieder aufzurollen, muss Tommy erkennen, dass einige seiner Bekannten ein dunkles Geheimnis bergen. Er gerät immer tiefer in ein Netz aus Korruption und Mord, das viel weiter reicht, als er es anfangs angenommen hat. Schnell gerät er selbst in Verdacht, mehr zu wissen, als er zugeben will …
Parallel dazu erzählt der Roman von Lindas Vergangenheit im Sommer 1962: Sie, ihre Mutter Martha und ihr Vater Jay fliehen aus dem Reservat in Kamloops in die USA, wo sie beim charmanten Gangsterboss Lewis Ricocello und seinen Montana Gentlemen unterschlupf finden. Während die kanadischen Behörden alles daransetzen, die Familie zurückzuholen, gerät Martha in einen persönlichen Konflikt zwischen ihren Gefühlen für Lewis und der Angst um ihre Familie.
Als Tommy vom Fall abgezogen wird und gemeinsam mit seinem Kollegen Edwin weiterermittelt, gerät Linda immer mehr ins Visier der Mordkommission. Als der Informant der beiden Ermittler ermordet wird, wird die Zeit für Tommy und Edwin knapp …
Nachgefragt bei Romy Krug
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Der Ausgangspunkt ist Kamloops im Jahre 2021. Ein Priester wird erschossen, und die Spur führt ins nahegelegene Indianerreservat. Tommy Logan, meine Hauptfigur, wird von Idaho, wo er wohnt, nach Kanada gerufen, da er durch seinen Vater Verbindungen ins Reservat hat, und wird dort in den persönlichsten Fall seiner polizeilichen Laufbahn verwickelt.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Auf die Idee kam ich in dem Jahr, in dem der Roman spielt. Damals fand man auf dem Gelände der ehemaligen Kamloops Indian Residential School die sterblichen Überreste von 25 Kindern. Es hat allerdings ein paar Jahre gedauert, bis ich mich dann dafür entschieden habe, dieses Buch zu schreiben. Ich hatte Bedenken, ob ich mit diesem Thema respektvoll umgehe, wenn ich es tue.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Ich hoffe, ihnen gefällt es, und das Buch hinterlässt einen guten Eindruck bei den Lesern.
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