Die Rache der untoten Ehefrau – Stefan Lamboury
Hektor hat seine Frau eiskalt ermordet und spielt den trauernden Ehemann – doch dann erreichen ihn seltsame Botschaften und Visionen: eine Kurzgeschichte von Stefan Lamboury.
Hektor trägt seine Frau Gabriell zu Grabe. Die Polizei, die Gerichtsmedizin und seine Freunde glauben, dass Gabriell auf den nassen Fliesen im Bad ausgerutscht ist und sich dabei das Genick gebrochen hat.
Hektor spielt gegenüber seinen Freunden, Verwandten und der Polizei den trauernden Ehemann. Niemand kennt die Wahrheit. Doch Hektor, der sich bereits auf die Auszahlung der Lebensversicherung seiner Frau freut, ist in Wahrheit ein eiskalter Mörder.
Schon bald wird er von seltsamen Visionen und Botschaften geplagt. Alle deuten auf Gabriell hin – aber wie ist das möglich, wenn er sie doch eigenhändig umgebracht und der Erde übergeben hat? Hektor vermutet eine psychische Belastung und ist überzeugt, dass sich diese bald legen wird. Spätestens wenn das Geld der Lebensversicherung ausgezahlt wird, beginnt für ihn ein neues Leben. Doch die Stimme der Anruferin ist eindeutig die Stimme seiner ermordeten Frau, und auch eine Beileidskarte ist in Gabriells Handschrift verfasst. Hektor glaubt zunächst an einen üblen Scherz und fragt sich, wer hinter den Botschaften steckt.
Ist seine Frau wirklich tot?
Nachgefragt bei Stefan Lamboury
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Ein Mann bringt seine Frau um und spielt den trauernden Ehemann, doch muss er bald feststellen, dass die Seele seiner Frau keine Ruhe findet.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Ursprünglich war eine etwas andere Kurzgeschichte geplant, nur hätte diese unter naturwissenschaftlichen Aspekten nicht funktioniert, sodass es schlussendlich darauf hinausgelaufen ist, dass die Geschichte komplett anders wird, als ursprünglich geplant.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Das soll jeder Leser für sich selbst entscheiden.
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