Die Gedanken sind frei (Leben in der neuen Welt 1) – Steffie Sohst

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Band 1 der Reihe Leben in der neuen Welt von Steffie Sohst – Eine Einladung, das eigene Denken zu befreien: vom reißenden Strom der Fremdbestimmung zur eigenen „Gedanken-Quelle“.

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Eine Einladung, das eigene Denken zu befreien.

Wir singen es voller Inbrunst: „Die Gedanken sind frei“. Doch wenn wir ehrlich sind, ist das oft nur ein frommer Wunsch. Unsere Gedanken gleichen einem großen Ozean, in den unaufhörlich die Strömungen der Medien, Dogmen, Ängste und gesellschaftlichen Erwartungen einfließen. Wir glauben, wir denken selbst – dabei werden wir oft von Gedanken beherrscht, die gar nicht unsere eigenen sind.

Steffie Sohst, Musiker, Dichter und Wahrheitssuchender, nimmt dich mit auf eine Reise in die Tiefen deines Bewusstseins. Er entlarvt die Mechanismen, mit denen uns Politik, Verkaufspsychologie und das „Zeit-Geld-Gefängnis“ in vorgefertigten Bahnen halten. Dabei nutzt er die uralte Metapher des Wassers: Gedanken fließen zu uns, sie durchdringen uns, und wir werden nass, ohne es zu wollen.

Doch es gibt einen Ausweg. Dieses Buch zeigt dir den Weg aus dem reißenden Strom der Fremdbestimmung hin zu deiner eigenen „Gedanken-Quelle“. Mit praktischen Übungen wie dem Gedanken-Tracking, der Arbeit mit deinen Emotionen (dem NET-System) und tiefen Meditationen (Kairos-See, Redekreis) lernst du, dich mit der ganzen Schöpfung zu verwurzeln.

Lass los, verliere die Kontrolle – und finde dein wahres Leben.

Nachgefragt bei Steffie Sohst

Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Der zentrale Kern meines Buches ist die Aufdeckung der großen Illusion, dass unsere Gedanken frei sind. Wir leben in einer Kultur, die uns von Kindesbeinen an prägt, ja regelrecht hypnotisiert. Unsere Gedanken sind gefüllt mit Dogmen, Ängsten und den Erzählungen der Zivilgesellschaft. Es geht mir besonders darum, die Menschen aus dem „Gefängnis der sequentiellen Zeit“ (Kronos) herauszuholen. Wir glauben, wir müssten alles kontrollieren, planen und absichern, und merken dabei nicht, dass wir uns von unserem wahren Sein entfernen.

Die Lösung liegt für mich im Bewusstsein der „Ennoia“ – dem sich selbst bewussten Gedanken. Es geht darum, zu erkennen, dass alle Gedanken schon in einem großen, universellen Meer vorhanden sind. Wenn wir uns von den kulturellen Verunreinigungen lösen und den Mut haben, uns unseren eigenen Ängsten und Dogmen zu stellen, können wir selbst zu einer reinen „Gedanken-Quelle“ werden. Dann fließt etwas völlig Neues in diese Welt.

Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die Idee entstand aus einer tiefen Irritation. Ich habe das alte Volkslied „Die Gedanken sind frei“ immer wieder gehört und mich gefragt: Warum fühlen sich meine Gedanken oft so unfrei an? Ich habe beobachtet, wie sehr wir alle – mich eingeschlossen – von äußeren Einflüssen wie den Nachrichten, der Werbung oder gesellschaftlichen Erwartungen gesteuert werden. Besonders in Krisenzeiten wurde mir klar, wie schnell sich Ängste in uns wie Viren ausbreiten und wie wir dann Dinge tun, die wir eigentlich gar nicht wollen.

Beim Schreiben hat mich die Metapher des Wassers unendlich inspiriert. Wasser lässt sich nicht festhalten, es sucht sich seinen Weg, es kann heilen oder zerstören. Unsere Gedanken sind wie Wasser: Sie fließen in jede Lücke. Ich habe gelernt, dass ich nicht das Wasser selbst kontrollieren muss, sondern dass ich entscheiden kann, in welches Gefäß ich es leite. Die Auseinandersetzung mit der Stille, der Meditation und den Emotionen (dem NET-System) war für mich der Schlüssel, um hinter die Kulissen unseres Denkens zu blicken.

Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Ich wünsche mir, dass die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite das tiefe Vertrauen mitnehmen: Du bist nicht deine Gedanken, und du musst dich nicht von ihnen beherrschen lassen.

Sie sollen wissen, dass Ängste und vermeintliche Sachzwänge oft nur Fiktionen sind, die uns das System oder unsere eigene Konditionierung vorgaukeln. Ich möchte, dass sie sich Werkzeuge aneignen, um ihre eigenen Gedanken zu „tracken“ und zu hinterfragen: Kommen diese Gedanken wirklich aus mir, oder folge ich nur einem fremden Programm?

Vor allem aber sollen sie die Einladung mitnehmen, den Sprung zu wagen: Raus aus der ständigen Kontrolle, rein in das Vertrauen der „Kairos-Zeit“ – dem ewigen Jetzt. Sie sollen spüren, dass sie, wenn sie sich mit der ganzen Schöpfung verwurzeln und sich im heiligen Kreis (Redekreis) zeigen, zu Schöpfern einer neuen, liebevollen Wirklichkeit werden. Wie Jesus es sagte: „Wer sein Leben erhalten will, der wird’s verlieren; wer aber sein Leben verliert, der wird’s finden.“

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