Rezension: The Effect of Hating You – Alexandra Flint

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„The Effect of Hating You“ funktioniert vor allem deshalb, weil hinter dem Hass zwischen Dakota und Beckett weit mehr steckt als bloße Anziehung – Rezension von Lutz Falkner zu The Effect of Hating You von Alexandra Flint.

The Effect of Hating You - Cover

The Effect of Hating You von Alexandra Flint

The Effect of Hating You von Alexandra Flint (Penguin)
Copyright © Penguin

Lesen, wenn du …

  • intensive New Adult Romance mit Enemies-to-Lovers magst,
  • Bücher wie „Twisted Hate“ von Ana Huang oder ähnlich konfliktreiche Liebesgeschichten liest,
  • Geschichten über alte Familienfeindschaften, Schuld und zweite Chancen spannend findest,
  • und ein ungewöhnliches Setting zwischen Las Vegas, Casino und Akrobatikshow reizvoll findest.

„The Effect of Hating You“ funktioniert vor allem deshalb, weil hinter dem Hass zwischen Dakota und Beckett weit mehr steckt als bloße Anziehung – beide tragen Verluste, Schuld und ein Familienerbe mit sich herum, das ihre Sicht aufeinander bestimmt.

Dakota kämpft darum, sich und ihre jüngere Schwester finanziell über Wasser zu halten, während sie gleichzeitig als Luftakrobatin arbeitet. Beckett dagegen steht nach dem Tod seines Vaters unter enormem Druck, das luxuriöse Casino-Resort seiner Familie weiterzuführen. Als Dakotas Ensemble ausgerechnet für die Wiedereröffnung seines Theaters engagiert wird, treffen zwei Menschen aufeinander, die sich eigentlich möglichst fernbleiben wollen.

Alexandra Flint setzt dabei zwar auf bekannte Romance-Muster, gibt der Geschichte aber durch das Las-Vegas- und Artistiksetting einen eigenen Charakter. Besonders Dakotas Alltag zwischen Training, Geldsorgen und Verantwortung für ihre Schwester verleiht der Figur glaubwürdige Fallhöhe. Beckett wiederum ist nicht einfach der arrogante reiche Erbe: Überforderung, familiäre Verpflichtungen und traumatische Erinnerungen erklären zumindest einen Teil seiner Härte.

Die Chemie zwischen beiden lebt von scharfen Wortgefechten, gegenseitigen Provokationen und einer Anziehung, die keiner von beiden wahrhaben möchte. Gleichzeitig braucht die Beziehung Zeit, um sich zu entwickeln. Das macht den Übergang von Feindschaft zu Nähe überzeugender als bei vielen sehr schnellen Enemies-to-Lovers-Romanen.

Nicht alles bleibt subtil: Die Konflikte sind groß, die Emotionen entsprechend intensiv, und zusätzliche Geheimnisse sowie Drohungen erhöhen die Dramatik weiter. Wer ruhig erzählte Romance bevorzugt, könnte das als zu viel empfinden. Zudem endet der erste Band bewusst mit einem Cliffhanger – die Geschichte von Dakota und Beckett ist hier also noch nicht abgeschlossen.

„The Effect of Hating You“ lohnt sich besonders für Leser:innen, die emotional aufgeladene New-Adult-Romance mit starken Gegensätzen und viel Spannung mögen. Das ungewöhnliche Show-Setting und die verletzlichen Seiten beider Hauptfiguren sorgen dafür, dass der Roman über das reine Hass-wird-Liebe-Schema hinausgeht.

Hinweis: Für diese Rezension wurde uns vom Verlag ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Die redaktionelle Bewertung erfolgt unabhängig.

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