Her Last Life – Alexandra Gale
Lil wird auf einer Messe in das KI-gesteuerte Online-Spiel Dragon Games gezogen – ein Fehler bedeutet den Tod. Ein Action-Sci-Fi-Thriller von Alexandra Gale.
Her Last Life ist ein packender Action Sci-Fi-Roman mit Thriller-Elementen, der das Thema Gaming und KI von einer ganz neuen Seite beleuchtet. In ihm wird Lil auf einer Messe in das Online-Computerspiel Dragon Games gezogen, das mit autonomer KI ausgestattet wurde. Während sie sich unter Einsatz ihres eigenen Lebens durch die Level kämpft, versuchen ihr Bruder und sein Hacker-Freund, sie mit allen Mitteln rauszuholen – während Spieleentwickler Bentley Casey diese Unregelmäßigkeit im Spiel unbedingt vertuschen will und versucht, sie im Spiel zu vernichten.
Her Last Life ist für alle, die Erebos, Ready Player One und Die Tribute von Panem mögen und alles in einem ganz neuen Setup genießen möchten.
Der Klappentext
Ein dunkles Spiel. Ein unausweichliches Schicksal. Und ein Feind, der ihr jeden Ausweg versperren will. Lil wollte niemals Teil dieser Welt sein. Doch jetzt steckt sie in einem Spiel fest, das weit mehr ist als nur Code und Pixel. Hier gibt es keine zweite Chance – ein Fehler bedeutet den Tod.
Während sie sich durch gefährliche Level kämpft, dunkle Tempel erkundet und uralte Kreaturen herausfordert, Freundschaften schließt und Allianzen bildet, wächst die Angst: Der Schöpfer dieses Spiels will sie nicht entkommen lassen. Der Mann, der diese Welt gebaut hat, wird alles tun, um sie für immer darin zu begraben.
Nachgefragt bei Alexandra Gale
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Vordergründig ist es ein Actionroman, aber mit der KI, die sich langsam immer mehr in unser Leben einwebt, hat in mir ganz andere Fragen aufgeworfen. Für mich steht Her Last Life für die Frage, was es bedeutet, ein Mensch zu sein und ob Gefühle weniger echt sind, nur weil ihr Ursprung nicht menschlich ist. Durch Shay, eine autonome KI, die Lil auf ihrer Reise begleitet, geht es um die Grenzen zwischen Mensch und Maschine, zwischen programmiertem Verhalten und echten Emotionen. Mich beschäftigt besonders die Frage: Ist Liebe real, wenn derjenige, den man liebt, nicht auf dieselbe Weise existiert wie man selbst. Her Last Life erzählt von Mut, Vertrauen und der Suche nach Menschlichkeit in einer Welt, in der die Grenzen zwischen Realität und künstlicher Intelligenz immer mehr verschwimmen.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Es ist eigentlich recht simpel gewesen. Mein Sohn hat eine Switch zu Weihnachten bekommen und ich habe mich öfter dazu gesetzt, um zu sehen, was er spielt. Bei Mario Odyssee ist dann meine Fantasie mit mir durchgegangen, als ich mich gefragt habe, wie es wäre, wenn die NPCs keine vorgefertigten Antworten liefern, sondern autonom wären. Eine KI, die selbst am Spiel teilnimmt und so den Spielverlauf aktiv beeinflusst und verändert, sodass es nie dasselbe Spiel gäbe, keine Cheatcodes. Danach habe ich mich gefragt, wie es wäre, selbst in einem solchen Spiel zu landen. Dann habe ich mit dem Plot angefangen, und erst zwei Jahre später war mein Buch fertig.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Nach der letzten Seite sollen meine Leserinnen und Leser das Gefühl haben, dass Hoffnung stärker sein kann als Angst. Dass Vertrauen, Freundschaft und Liebe uns verändern können und dass wir oft viel stärker sind, als wir selbst glauben. Wenn mein Buch jemanden dazu ermutigt, den nächsten Schritt zu wagen, obwohl alles dagegenzusprechen scheint, dann hat es genau das erreicht, was ich mir wünsche. In uns allen steckt viel mehr.
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