Rezension: Herzgeflüster – Debbie Macomber
Ein warmherziger Roman über zwei Frauen, die nach gescheiterten Ehen lernen, wieder auf sich selbst zu vertrauen und der Liebe eine neue Chance zu geben – Rezension von Matthias Branscheidt zu Herzgeflüster von Debbie Macomber.
Herzgefluester von Debbie Macomber
In „Herzgeflüster“ erzählt Debbie Macomber die Geschichte von Nichole und ihrer Schwiegermutter Leanne, die nahezu zur gleichen Zeit vor dem Ende ihrer Ehen stehen. Beide haben unter der Untreue ihrer Männer gelitten und müssen nun herausfinden, wie ein neues Leben aussehen kann. Dabei verbindet sie längst mehr als nur ihre familiäre Beziehung: Aus Schwiegermutter und Schwiegertochter sind enge Freundinnen geworden, die einander Halt geben.
Besonders gelungen ist, dass die beiden Frauen trotz ihrer ähnlichen Erfahrungen ganz unterschiedliche Wege einschlagen. Nichole versucht nach ihrer Scheidung, sich ein selbstständiges Leben mit ihrem kleinen Sohn aufzubauen und nähert sich langsam Rocco an. Leanne wiederum entdeckt nach Jahrzehnten einer unglücklichen Ehe neue Seiten an sich und entwickelt Gefühle für Nikolai, einen Teilnehmer ihres Sprachkurses.
Macomber erzählt ruhig, gefühlvoll und sehr nah an ihren Figuren. Dabei geht es nicht allein um neue Liebesbeziehungen, sondern ebenso um Selbstachtung, Familie, Vergebung und die Frage, wie man nach einer großen Enttäuschung wieder Vertrauen fassen kann. Manche Entwicklungen sind vorhersehbar und ausgesprochen harmonisch angelegt, passen aber gut zum warmherzigen Grundton des Romans.
„Herzgeflüster“ ist eine gefühlvolle Geschichte über Neuanfänge, Freundschaft und zweite Chancen – unterhaltsam erzählt und vor allem für Leserinnen und Leser geeignet, die lebensnahe Liebesromane mit viel Herz mögen.
Hinweis: Für diese Rezension wurde uns vom Verlag ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Die redaktionelle Bewertung erfolgt unabhängig.
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