Decision Journal – Das Denkwerkzeug für bewusste Entscheidungen – Francis Marlow
Das Decision Journal von Francis Marlow: ein bewusst analoges Denkwerkzeug mit acht Denkschritten und 16 Leitfragen für zwölf wichtige berufliche und private Entscheidungen.
Wichtige Entscheidungen verdienen Zeit, Aufmerksamkeit und einen klaren Gedankenprozess.
Das Decision Journal ist ein strukturiertes, bewusst analoges Denkwerkzeug für zwölf wichtige berufliche und private Entscheidungen. Jeder Decision Cycle führt mit acht aufeinander aufbauenden Denkschritten und 16 Leitfragen durch den gesamten Entscheidungsprozess: von der Klärung der Ausgangssituation über die Prüfung verschiedener Möglichkeiten bis hin zur bewussten Entscheidung und dem ersten konkreten Schritt.
Dabei werden Gedanken, Fakten, Annahmen, Zweifel und persönliche Beweggründe handschriftlich festgehalten. Nach jeder Entscheidung bietet ein Rückblick Gelegenheit, Erkenntnisse zu sichern. So entsteht nach und nach ein persönliches Archiv, das auch Jahre später noch nachvollziehbar macht, was zu einer Entscheidung geführt hat und warum man sich damals für einen bestimmten Weg entschieden hat.
Das Decision Journal lädt dazu ein, das eigene Denken wieder bewusster in die Hand zu nehmen. Denn manche Entscheidungen verdienen mehr als einen schnellen Klick oder eine digitale Notiz.
Nachgefragt bei Francis Marlow
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Der zentrale Kern ist eigentlich ganz einfach: Menschen sollen sich wieder bewusst Zeit zum Denken nehmen, insbesondere dann, wenn wichtige Entscheidungen anstehen.
Wir leben in einer Zeit, in der nahezu alles digital abläuft. Informationen sind jederzeit verfügbar, Antworten nur wenige Klicks entfernt und Gedanken werden häufig schnell festgehalten, weiterverarbeitet oder wieder vergessen.
Mit dem Decision Journal möchte ich einen bewussten Gegenpol schaffen. Einen Ort, an dem man aus dem digitalen Alltag heraustritt, Gedanken mit der Hand zu Papier bringt und sich Schritt für Schritt mit einer Entscheidung auseinandersetzt.
Mir geht es nicht darum, Menschen die Entscheidung abzunehmen oder ihnen eine vermeintlich richtige Antwort zu liefern. Das Journal soll ihnen helfen, ihren eigenen Denkprozess bewusster zu gestalten, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und ihre Beweggründe festzuhalten. Denn nicht nur das Ergebnis einer Entscheidung ist wichtig, sondern auch der Weg dorthin.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Ausgangspunkt war die Frage, wie wir eigentlich mit wichtigen Entscheidungen umgehen. Oft drehen sich Gedanken immer wieder im Kreis. Wir wägen ab, entwickeln Möglichkeiten, haben Zweifel und treffen schließlich eine Entscheidung. Doch wie wir zu diesem Ergebnis gekommen sind, können wir später häufig kaum noch nachvollziehen.
Ich wollte ein Werkzeug entwickeln, das genau hier ansetzt. Bei meiner Suche nach einer geeigneten Form habe ich kein Journal gefunden, das einen solchen Entscheidungsprozess in dieser Weise strukturiert und gleichzeitig die Möglichkeit bietet, die eigenen Überlegungen dauerhaft festzuhalten.
Daraus entstand die Idee, einen klaren Prozess mit acht Denkschritten und 16 Leitfragen zu entwickeln. Wichtig war mir dabei von Anfang an, dass es kein weiteres digitales Werkzeug wird, sondern ein hochwertiges Buch, das bewusst zum handschriftlichen Arbeiten einlädt.
Es ist letztlich auch ein Versuch, das bewusste und entschleunigte Denken in einer zunehmend digitalen Welt wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Ich wünsche mir, dass die Leserinnen und Leser erkennen, wie wertvoll es sein kann, sich für wichtige Entscheidungen bewusst Zeit zu nehmen. Dass sie erleben, wie sich Gedanken durch das Aufschreiben ordnen, neue Perspektiven entstehen und Entscheidungen nachvollziehbarer werden können.
Gleichzeitig soll das Journal etwas bewahren, das im digitalen Alltag schnell verloren geht: die eigenen Gedanken und Beweggründe zu einem bestimmten Zeitpunkt im Leben.
Vielleicht schlägt man das Buch nach einigen Jahren wieder auf und kann genau nachvollziehen, was einen damals beschäftigt hat, welche Möglichkeiten man gesehen hat und warum man sich für einen bestimmten Weg entschieden hat.
Ich bin gespannt, ob die Leserinnen und Leser diesen besonderen Wert des handschriftlichen Denkens in einer zunehmend digitalen Welt noch erkennen und für sich entdecken. Denn genau das ist einer der Gedanken, die mich bei diesem Projekt besonders bewegen.
Mehr zum Buch
Werbung – Affiliate-Link