Nirgendwann – Mac Conin
Jo steht vor dem Nichts: kein Geld, kein Job, bald keine Wohnung. Ein Roman über Selbstachtung, klare Ansagen und den Mut, sich nicht unterkriegen zu lassen – von Mac Conin.
Jo steht vor dem Nichts
Kein Geld, kein Job, und bald keine Wohnung.
Als ihr Chef zu weit geht, zieht sie die Reißleine – doch der Preis ist hoch. In einer Stadt, die keine Rücksicht nimmt.
Sie kämpft sich mit Trotz, trockenem Humor und der Hilfe eines alten Mannes durch die täglichen Zumutungen des Großstadtlebens.
Zwischen Grapschern, Schulden und der Hoffnung auf ein anderes Leben stellt sich eine Frage: Wie tief kann man fallen – und wann beginnt der Weg zurück?
Kein Liebesroman, aber über Selbstachtung, klare Ansagen und den Mut, sich nicht unterkriegen zu lassen.
Verlag: kontrabande Verlag
14,99 €
400 Seiten
Auch als Buchhandel- und Tolino-Ausgabe erhältlich.
Nachgefragt bei Mac Conin
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Der Roman handelt von Selbstachtung, der Kraft klarer Ansagen und dem unbedingten Mut, sich auch in scheinbar aussichtslosen Situationen nicht unterkriegen zu lassen. Im Fokus steht die Frage, wie tief man fallen kann und wo der Punkt liegt, an dem aus dem Überleben ein aktiver Neuanfang wird.
Die Geschichte folgt Jo, die nach dem Scheitern ihrer Pläne in Köln vor dem Nichts steht: kein Geld, kein Job, drohender Wohnungsverlust und die fortwirkende Last familiärer Verantwortung. Statt in Resignation zu versinken, kämpft sie sich mit Trotz und trockenem Humor durch die Zumutungen des Alltags.
Dabei geht es um die Dynamik ungewöhnlicher Zweckbündnisse – repräsentiert durch den strukturierten Carlo und den einsamen Senioren Hänsel –, die Jo vor dem endgültigen Absturz bewahren. Der Roman verzichtet bewusst auf genretypische Strickmuster wie Liebesromane oder Krimis. Stattdessen verdichtet er sich zu einer präzisen Bestandsaufnahme über soziale Härte, persönliche Integrität und die hart erkämpfte Einsicht, dass Verantwortung bei einem selbst beginnt. Nirgendwann ist kein Liebesroman und auch kein Krimi. Es geht um Selbstachtung, klare Ansagen und den Mut, sich nicht unterkriegen zu lassen.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Ich habe lange auf der Zülpicher Str in Köln gewohnt. Das Kwartier Lateng ist ein Szenepunkt in Köln, wo sich viele Kneipen und Restaurants zusammendrängen, die Nähe zur Uni Köln tut ihr Übriges, das Nebeneinander in diesem Viertel zu verdichten. Mir ging es darum, das Flair und die Härte der Straße, der Entwicklung der Szene einzufangen und zu zeigen, dass es auch noch anders gehen könnte, als Verdrängung, Gentrifizierung und Erodierung eines Viertels.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Es gibt immer Auswege aus scheinbar ausweglosen Situationen. Voraussetzung dafür sind die Bereitschaft, diese Chancen überhaupt zu sehen und zuzulassen, und die Offenheit, sich auf überraschend andere Lösungen einzulassen.
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