Spinne Ari darf nicht mitmachen – Natalie Pretiose

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Spinne Ari freut sich auf ihren ersten Tag im Tier-Internat – doch bald fühlt sie sich ausgeschlossen. Eine warmherzige Kindergeschichte über Ausgrenzung, Mitgefühl und Zivilcourage von Natalie Pretiose.

Spinne Ari Cover

Band 1

Spinne Ari freut sich sehr auf ihren ersten Tag im neuen Tier-Internat. Sie hofft, dass sie schnell neue Freunde findet und dazugehört. Doch schon bald fühlt sie sich immer mehr von ihren Mitschülern ausgeschlossen und verbringt die Pausen allein. Als die Situation zu eskalieren scheint, zeigt sich, wie viel es verändern kann, wenn jemand nicht wegschaut.

Nachgefragt bei Natalie Pretiose

Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Mein Buch erzählt eine warmherzige Geschichte über Ausgrenzung und darüber, was Freundschaft und Zusammenhalt bewirken können. Mir ist besonders wichtig zu zeigen, wie sich Ausgrenzung und Mobbing für betroffene Kinder anfühlen. Gleichzeitig möchte ich zeigen, dass Mitgefühl und Zivilcourage bereits im Kleinen etwas verändern können.

Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die Figur Spinne Ari entstand vor über 20 Jahren aus der Angst meiner älteren Tochter. Wie viele Kinder hat sie sich damals vor Spinnen gegruselt. Über die Jahre hinweg hat sich die Figur gemeinsam mit mir weiterentwickelt. Inspiriert haben mich eigene Erfahrungen aus meiner Kindheit und Jugend sowie viele Situationen, die ich als zweifache Mutter erleben und beobachten durfte. Deshalb greife ich bewusst auch schwierige Themen wie Ausgrenzung, Versagensängste, Selbstzweifel und vieles mehr auf.

Ich habe mich bewusst dafür entschieden, meist unbeliebte Tiere wie Spinnen, Zecken, Läuse, Mücken und Wespen zu den Hauptfiguren zu machen. Hinter jedem Tier steckt eine eigene Persönlichkeit. Damit möchte ich auch zeigen, dass niemand aufgrund seines Äußeren oder des ersten Eindrucks vorschnell beurteilt werden sollte. Spinne Ari ist mein Herzensprojekt.

Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Ich wünsche mir, dass die Leser:innen nach der letzten Seite dieses Buches verstehen, wie sich Ausgrenzung anfühlen kann, und gleichzeitig erfahren, dass es auch in schwierigen Situationen Hoffnung gibt. Vielleicht begegnen sie anderen anschließend aufmerksamer und verständnisvoller.

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