Wohl bekomm’s, Rosalie – Alexandra Haber
Der schwarzhumorige Dark-Fantasy-Roman ‚Wohl bekomm’s, Rosalie‘ von Alexandra Haber – ein kauziger Hexenkoch, eine flüchtige Geldfälscherin und ein makabres Festessen.
Eine raffinierte Geldfälscherin, ein hervorragender Hexenkoch und eine besondere Spezialität nach Art des Hauses …
»Ob Sie es glauben oder nicht, Menschenfleisch ist wirklich lecker.«
Die flüchtige Geldfälscherin Rosalie findet in einem einsamen Waldhäuschen bei dem kauzigen Richard Unterschlupf. Sie kann ihr Glück kaum fassen: Nicht nur, dass ihr magisch begabter Retter sie vollkommen unentgeltlich beherbergt, er ist auch noch ein begnadeter Koch, der sich über nichts mehr freut, als über Rosalies gesegneten Appetit.
Doch schon bald muss Rosalie feststellen, dass mehr als nur bloße Menschenfreundlichkeit dahintersteckt. Zu dumm, dass ausgerechnet „Mensch nach Art des Hauses“ zu Richards Leibspeisen zählt. Allerdings hat der gewitzte Kannibale die Rechnung ohne Rosalie gemacht.
Nachgefragt bei Alexandra Haber
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Humor! Böser, schwarzer, herrlich köstlicher Humor. Absurd, makaber, übertrieben und grotesk – und definitiv nicht ernst gemeint. Mir geht es vor allem in dieser Geschichte darum, dass Schauder und Lachmuskeln zusammenarbeiten. Außerdem wird es richtig lecker! Ihr solltet also nicht hungrig lesen …
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die Idee entstand auf der Rückfahrt aus meiner Heimat Emden. Wir hörten eine Kinder-CD über eine Gans, die nicht als Weihnachtsbraten enden wollte. Ich hörte kaum richtig zu, das Motiv ist ja nicht so ganz neu. Kurz vor Schluss fiel ein Nebensatz, der mich hellhörig machte. Klein und unscheinbar, nicht einmal aufregend: „Sie durfte essen, so viel sie wollte.“ Das war alles. Und in meinem Kopf ratterte es los, bis eine ganze Geschichte entstanden war.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Neben der Empörung, die Leser beim Schließen meiner Bücher immer empfinden sollen, dürfen sie gern heißhungrig zum Herd taumeln und anfangen, nachzukochen … 😉
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