14 Minuten – C.J. Paul

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Fünf Cyberangriffe, fünf Branchen, ein unsichtbares Muster: Die Forensikerin Charlotte Voss gerät einer Organisation auf die Spur, die Cyberkriminalität wie eine Dienstleistung verkauft – der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe.

14 Minuten Cover

Vierzehn Minuten. Mehr braucht es nicht, um ein Unternehmen zu vernichten — wenn man weiß, was man tut.

Ein Maschinenbauer verliert über Nacht seine Geheimnisse. Eine Versicherung zahlt Lösegeld ausgerechnet an ihre eigenen Retter. Ein Forschungslabor wird zum Skandal. Und dann fällt in Berlin der Strom aus — für dreihunderttausend Haushalte, drei Tage lang.

Fünf Angriffe. Fünf Branchen. Niemand bringt sie miteinander in Verbindung. Außer Charlotte Voss.

Die freiberufliche Cyber-Forensikerin wird gerufen, wenn der Schaden längst angerichtet ist. Doch je tiefer sie gräbt, desto klarer wird das Muster: Hinter den Angriffen steht kein Einzeltäter, kein Staat, kein Zufall — sondern eine Organisation, die Cyberangriffe verkauft wie andere Leute Dienstleistungen. Unsichtbar. Professionell. Jedem Ermittler drei Schritte voraus.

Dann kommt eine Nachricht auf Charlottes privates Handy. Drei Worte: Wir sehen alles.

Und die Einzige, die ihr jetzt noch helfen könnte, geht nicht mehr ans Telefon.

„14 Minuten“ ist der Auftakt einer Thriller-Reihe über die unsichtbarste Bedrohung unserer Zeit — erschreckend real, eiskalt konstruiert und bis zur letzten Seite ohne Sicherheitsnetz.

Nachgefragt bei C.J. Paul

Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Es geht um die Verwundbarkeit von Systemen, auf die wir uns täglich verlassen – und um Menschen, die diese Verwundbarkeit als Geschäftsmodell begreifen. Im Zentrum steht eine Organisation, die Cyberangriffe wie eine Dienstleistung verkauft. Fast jeder Angriff dauert exakt vierzehn Minuten. Mir war wichtig, dass die technischen Abläufe stimmen: Ich arbeite hauptberuflich in der IT-Sicherheit, und was im Buch passiert, folgt realen Mustern – ohne Anleitungscharakter.

Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Aus der Erfahrung, wie unspektakulär echte Angriffe oft beginnen. Kein Hochsicherheitstrakt, keine Hollywood-Kulisse, sondern eine geklickte Mail, ein vergessener Zugang, eine Gewohnheit. Diese Diskrepanz zwischen der Banalität des Einstiegs und der Wucht der Folgen wollte ich erzählen.

Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Vor allem einen Thriller, der Spaß macht. Und daneben ein Gespür dafür, wie real diese Bedrohung ist – nicht als Angstmacherei, sondern als nüchterne Beobachtung. Wer nach der letzten Seite kurz überlegt, wie er selbst mit Mails und Zugängen umgeht, hat genau das mitgenommen, was ich mir erhofft habe.

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