Mach ich doch gern. Oder? (Wenn für alle Platz ist. Außer für dich selbst.) – Mara Ahlberg

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Ein lebensnaher Ratgeber für Frauen, die es gewohnt sind, für alle da zu sein und dabei die eigenen Bedürfnisse aus den Augen zu verlieren. Mara Ahlberg zeigt, wie kleine Veränderungen wieder mehr Raum für einen selbst schaffen können.

Mach ich doch gern. Oder (3D-Mockup)

Du bist für alle da. Du organisierst, kümmerst dich, denkst mit und sagst oft „Mach ich doch gern“. Aber wann hast du eigentlich das letzte Mal gefragt, was du selbst brauchst?

„Mach ich doch gern. Oder?“ richtet sich an Frauen, die es gewohnt sind, Verantwortung zu übernehmen und die eigenen Bedürfnisse dabei immer wieder nach hinten zu stellen. An Frauen, die schlecht Nein sagen können, sich für andere zuständig fühlen und irgendwann merken, dass für alle Platz ist, nur für sie selbst kaum noch.

Dieses Buch lädt dazu ein, die eigenen Muster besser zu verstehen und den Blick wieder stärker auf sich selbst zu richten. Es geht um Erwartungen und schlechtes Gewissen, um Grenzen, Selbstfürsorge und die Frage, wie man für andere da sein kann, ohne sich dabei selbst aus den Augen zu verlieren.

Ohne Schuldzuweisungen und ohne die Forderung, das eigene Leben komplett auf den Kopf zu stellen. Stattdessen geht es um kleine Veränderungen, neue Perspektiven und darum, den eigenen Bedürfnissen wieder mehr Raum zu geben.

Ein lebensnaher Ratgeber für Frauen, die nicht weniger für andere da sein möchten, aber wieder ein bisschen mehr für sich selbst.

Nachgefragt bei Mara Ahlberg

Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie es passieren kann, dass im eigenen Leben für alles und jeden Platz ist, nur für einen selbst immer weniger. Oft sind es gar nicht die großen Belastungen, sondern viele kleine Selbstverständlichkeiten im Alltag. Man kümmert sich, organisiert, springt ein und merkt irgendwann, dass die eigenen Bedürfnisse ständig hinten anstehen. Mir war wichtig, dieses Thema nicht mit erhobenem Zeigefinger zu behandeln. Das Buch soll dabei helfen, die eigenen Muster wiederzuerkennen und einen Weg zu finden, für andere da zu sein, ohne sich selbst dabei aus den Augen zu verlieren.

Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die Idee entstand aus einer Beobachtung, die wahrscheinlich viele Frauen kennen: Ein einzelner Gefallen ist selten das Problem. Auch ein voller Tag ist noch kein Problem. Aber aus vielen kleinen Dingen kann sich mit der Zeit ein Alltag entwickeln, in dem die eigenen Wünsche immer wieder auf später verschoben werden. Genau diese unspektakulären Situationen fand ich spannend, weil sie so leicht übersehen werden. Beim Schreiben wollte ich deshalb möglichst nah am echten Alltag bleiben und zeigen, dass Veränderung nicht erst dort beginnen muss, wo alles zu viel geworden ist.

Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Vor allem den Gedanken, dass Selbstfürsorge nicht bedeutet, weniger für andere da zu sein. Es geht vielmehr darum, sich selbst wieder genauso selbstverständlich mitzudenken wie die Menschen, die einem wichtig sind. Ich wünsche mir, dass Leserinnen und Leser nach der letzten Seite ihren Alltag mit etwas mehr Aufmerksamkeit betrachten, eigene Bedürfnisse ernster nehmen und erkennen, dass schon kleine Veränderungen einen Unterschied machen können. Und vielleicht auch die beruhigende Erkenntnis: Man muss nicht sein ganzes Leben umkrempeln, um darin wieder ein bisschen mehr Platz für sich selbst zu schaffen.

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