Berserker – Marco Rauch

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In einem Alpengefängnis werden Gefangene als Arbeitssklaven unter widrigen Bedingungen ausgebeutet – der einzige Ausweg: zum Auftragskiller werden. Leo Haldemann wehrt sich mit Händen und Füßen gegen die archaischen Zustände und kämpft mit seinen inneren Dämonen, um nicht selbst zum Täter zu werden. Eine harte, schonungslose Dystopie von Marco Rauch.

Berserker - Marco Rauch

Gefangene werden in einem Alpengefängnis als Arbeitssklaven unter widrigen Lebensbedingungen ausgebeutet.

Jede Befehlsverweigerung führt zu brutalen und menschenverachtenden Strafen. Um dieser Hölle zu entkommen, gibt es nur einen Ausweg: Du musst zum Auftragskiller werden! Leo Haldemann, der seine Strafe wegen eines unglücklichen Vorfalls in dem knallharten Gefängnis absitzen muss, wehrt sich mit Händen und Füßen gegen die archaischen Zustände und kämpft mit seinen inneren Dämonen, um nicht selbst Täter zu werden.

Wird es ihm gelingen, sich der Gehirnwäsche durch die Wärter, die ihn zu einer Killermaschine formen wollen, und der attraktiven, jedoch nicht weniger erbarmungslosen und undurchsichtigen Tochter des Oberaufsehers zu widersetzen?

Nachgefragt bei Marco Rauch

Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Auf den ersten Blick beschreibt Berserker eine harte und brutale Dystopie. Nichts für schwache Nerven. Doch eigentlich geht es mir darum, zu zeigen, wie wir mit Tieren, aber auch uns selbst umgehen. Der Protagonist wird im Grunde so behandelt, wie wir Tiere in Massentierhaltung und Schlachtbetrieben behandeln. Natürlich ist auch der thematische Sprung zu moderner Sklaverei nicht weit weg.

Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die ursprüngliche Idee bestand aus einem Mann, der gezwungen wird andere Menschen zu töten, der dazu richtiggehend abgerichtet wird ein Mörder zu sein. Das fing als normaler Thriller an, doch irgendwie hat da was gefehlt und daraus entstand dann erst die Welt bzw. die Gesellschaft einer möglichen Zukunft – eine Welt der Überbevölkerung, in der Menschen als Ressourcen gelten.

Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Mein Ziel mit Berserker war es, eine Gesellschaft zu zeigen, die von unserer gar nicht so weit entfernt ist, und das auf eine eindringliche, direkte und schonungslose Weise. Aber in erster Linie ist es mir wichtig, dass die Geschichte einfach nur spannend und unterhaltsam ist, fesselnd und mitreißend.

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