Ich bin Ich (Auf meine Weise 1) – Stefan Manuel Zahnd
Lina ist Lina – sie spricht in ihrem Tempo und geht Schritt für Schritt ihren eigenen Weg. Ein stärkendes Bilderbuch von Stefan Manuel Zahnd über Selbstwert und Zugehörigkeit, besonders für Kinder mit Down-Syndrom. Band 1 der Reihe Auf meine Weise.
Ein stärkendes Bilderbuch über Selbstwert und Zugehörigkeit für Kinder ab 3 Jahren – besonders für Kinder mit Down-Syndrom.
Für Kinder, die ihren eigenen Weg gehen. Für Eltern, die ihr Kind stärken möchten.
Lina ist Lina. Sie spricht in ihrem Tempo. Schritt für Schritt geht sie ihren Weg.
Dieses ruhig erzählte Bilderbuch begleitet Kinder dabei, sich selbst anzunehmen – mit ihren Gefühlen, ihrem Tempo und ihrer ganz eigenen Art. Es stärkt das Vertrauen: Ich bin richtig. Genau so, wie ich bin.
Ohne Defizitsprache. Ohne Bewertung. Mit einem würdevollen Blick auf das Kind.
Nachgefragt bei Stefan Manuel Zahnd
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Im Mittelpunkt steht die Botschaft, dass jedes Kind seinen eigenen Weg, sein eigenes Tempo und seine ganz eigenen Stärken hat. Das Buch erzählt vom Alltag eines Kindes mit Down-Syndrom, ohne das Down-Syndrom zum einzigen bestimmenden Merkmal der Figur zu machen. Mir ist besonders wichtig, Kindern zu vermitteln, dass Unterschiede selbstverständlich zum Leben gehören und dass jeder Mensch genauso dazugehören darf, wie er ist.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die Idee entstand aus dem Wunsch, Inklusion schon für kleine Kinder selbstverständlich erlebbar zu machen. Mich beschäftigt die Frage, wie wir Kindern Vielfalt zeigen können, ohne sie komplizierter zu machen, als sie eigentlich ist. Beim Schreiben war mir deshalb wichtig, nicht nur über Unterschiede zu sprechen, sondern einen ganz normalen kindlichen Alltag zu zeigen – mit Herausforderungen, kleinen Erfolgen, Freude und dem Gefühl: Ich darf die Dinge auf meine Weise machen.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Ich wünsche mir, dass Kinder nach der Geschichte vor allem eines mitnehmen: Anders zu sein bedeutet nicht, weniger wert zu sein. Jeder Mensch kann manche Dinge besonders gut, braucht bei anderen vielleicht mehr Zeit oder Unterstützung und entwickelt sich auf seine eigene Weise. Wenn Kinder dadurch offener aufeinander zugehen und Unterschiede als etwas Selbstverständliches wahrnehmen, hat das Buch sein wichtigstes Ziel erreicht.
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