Der Schmetterling, der ein Vogel sein wollte – Ralf Hilles
Ein Schmetterling träumt davon, ein Vogel zu sein – und glaubt, erst dann wirklich frei zu sein. Auf seiner Reise begegnet er dem Zweifel, dem Spiegel des Wassers und der Weisheit einer alten Eule, bis er eine Wahrheit entdeckt, die größer ist als jeder Himmel. Eine poetische Geschichte von Ralf Hilles über Selbstannahme und den Mut, den eigenen Flügeln zu vertrauen.
Eine poetische Geschichte über die Sehnsucht, Selbstannahme und den Mut, den eigenen Flügeln zu vertrauen.
Ein Schmetterling träumt davon, ein Vogel zu sein. Er glaubt, erst dann frei zu sein, wenn er höher fliegen kann, schneller, weiter, stärker. Doch auf seiner Reise begegnet er dem Zweifel, dem Spiegel des Wassers, dem Trost des Windes und der stillen Weisheit einer alten Eule.
Zwischen Blumen und Sternen entdeckt er schließlich eine Wahrheit, die größer ist als jeder Himmel. Nicht höher zu fliegen macht frei, sondern zu erkennen, wer man wirklich ist.
Ein Buch mit einer großen Wahrheit für alle, die manchmal glauben, nicht genug zu sein.
Nachgefragt bei Ralf Hilles
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Der zentrale Kern des Buches ist die Frage, warum wir Menschen so oft glauben, jemand anderes sein zu müssen, um wertvoll zu sein. Mein Schmetterling möchte ein Vogel sein. Doch hinter diesem scheinbar einfachen Wunsch steckt etwas sehr Menschliches: Wir vergleichen uns, sehen die vermeintlichen Stärken anderer und übersehen dabei leicht das Besondere in uns selbst. Am Ende geht es um Selbstannahme – und um die Erkenntnis, dass wahre Freiheit nicht darin besteht, jemand anderes zu werden, sondern darin, sich selbst zu erkennen.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die ersten Gedanken zu dieser Geschichte reichen bis an den Anfang der 1990er-Jahre zurück. Damals habe ich auf Seminaren immer wieder Menschen erlebt, die mit großer Kraft Zielen hinterherliefen, die kaum zu ihnen passten. Daraus entstand schließlich das Bild eines Schmetterlings, der ein Vogel sein möchte. Diese Idee hat mich über Jahrzehnte begleitet. Irgendwann war aus dem Gedanken eine Geschichte geworden.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Ich wünsche mir, dass die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite vielleicht anders auf sich selbst schauen. Der Schmetterling soll daran erinnern, dass nicht alles, was wir an anderen bewundern, auch unser eigener Weg sein muss. Vielleicht beginnt Freiheit tatsächlich dort, wo wir aufhören, jemand anderes sein zu wollen.
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