Amtlich verdächtig • Dienstschluss (Band 2) – Franziska Frühauf

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In der Ausländerbehörde Ravenshagen läuft selten etwas glatt – doch als ein neuer Behördenleiter und eine viel zu kompetente Praktikantin auftauchen, wächst aus kleinen Ungereimtheiten ein verdächtiges Muster. Cozy-Crime von Franziska Frühauf, Band 2 der Reihe Amtlich verdächtig.

Amtlich verdächtig - Dienstschluss Band 2

Ein Cozy-Crime voller Humor, Herz und Behördenwahnsinn.

In der Ausländerbehörde Ravenshagen läuft selten etwas glatt – außer vielleicht der Kaffee, der grundsätzlich dann leer ist, wenn man ihn dringend braucht. Doch dieses Mal beginnt alles erstaunlich normal. Zu normal.

Edeltraud Kruse, die unerschütterliche Heldin hinter Schreibtisch, Formularen und instabilen Druckern, spürt sofort: Hier liegt etwas in der Luft. Und es ist nicht der Toner.

Ein neuer Behördenleiter tritt seinen Dienst an – charmant, höflich und so perfekt, dass Edeltraud spontan Misstrauen entwickelt. Eine neue Praktikantin beginnt – hochmotiviert, höflich, unfassbar kompetent. Viel zu kompetent. Und ihr Team – Laura, die Termine jongliert wie brennende Fackeln, und Deniz, der selbst beim Flirten über seine eigenen Füße stolpert – wird plötzlich in Ereignisse hineingezogen, die definitiv NICHT im Geschäftsverteilungsplan stehen.

Während Edeltraud versucht, ihren Alltag zwischen Akten, Kundenhalle und Familienabenden unfallfrei zu navigieren, beginnen seltsame Dinge zu passieren: Kollegen benehmen sich auffällig, Türen stehen offen, die eigentlich zu sein sollten, und irgendwo scheint jemand Informationen zu sammeln, die niemand sammeln dürfte.

Schon bald wächst aus kleinen Ungereimtheiten ein verdächtiges Muster. Und aus dem Muster ein Verdacht. Und aus dem Verdacht ein waschechter Cozy-Crime, der Edeltraud, ihr chaotisch-liebenswertes Team und ihren grillverliebten Ehemann Klaus mitten in ein Versteckspiel führt, das NOCH komplizierter ist als die Ausfüllhilfe für Formular ABH-47b.

Eins ist klar: Wenn in Ravenshagen jemand das Chaos besiegt, dann eine, die niemals locker lässt – es sei denn, es gibt Kaffee.

Mit viel Herz, scharfem Blick, norddeutscher Bodenständigkeit und einer ordentlichen Portion Bürohumor stürzt sich Edeltraud in einen Fall, der größer ist, als sie ahnt – und persönlicher, als sie erwartet hat. Humorvoll. Spannend. Warmherzig.

Nachgefragt bei Franziska Frühauf

Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Der zentrale Kern von „Amtlich verdächtig: Dienstschluss“ ist für mich die besondere Mischung aus Cosy Crime, trockenem Humor und ganz normalem Behördenwahnsinn. Im Mittelpunkt steht Edel Kruse, die eigentlich nur ihren Job machen möchte – und dabei wieder einmal in einen Fall gerät, der deutlich über ihren Zuständigkeitsbereich hinausgeht. Besonders wichtig ist mir, dass der Krimi trotz Spannung leicht, nahbar und humorvoll bleibt.

Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die Idee zu „Amtlich verdächtig“ ist tatsächlich aus meinem eigenen Berufsalltag entstanden. Ich arbeite selbst in einer Behörde und dachte irgendwann: Warum spielen eigentlich so wenige Krimis dort, wo jeden Tag die unterschiedlichsten Menschen, Geschichten und manchmal auch ziemlich skurrilen Situationen aufeinandertreffen? Bei „Dienstschluss“ wollte ich genau diese Welt weiterführen: einen spannenden Kriminalfall erzählen, ohne daraus einen düsteren Thriller zu machen.

Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Nach der letzten Seite wünsche ich mir vor allem, dass die Leserinnen und Leser das Buch mit einem Lächeln zuklappen und denken: Schade, schon vorbei. Mir geht es bei „Amtlich verdächtig: Dienstschluss“ nicht darum, eine große Botschaft zu vermitteln. Ich möchte eine kleine Auszeit vom Alltag schaffen: Spannung ohne Schwere, Humor ohne Klamauk und Figuren, zu denen man gerne zurückkehrt.

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