Whatsup Generation Lockdown – Caliyah Bente
Leon und seine vier Freundinnen und Freunde dürfen sich wegen Corona nicht treffen. Ihre WhatsApp-Gruppe wird zum Ort für Verzweiflung, Langeweile, Mut und Aufbruch – ein Blick auf das Leben junger Menschen in der Pandemie.
Corona lässt Leon und seinen vier Freundinnen und Freunden keine Chance auf direkten Kontakt. Was bleibt, ist der Versuch über ein soziales und digitales Netzwerk: eine WhatsApp-Gruppe.
Was als Notlösung begann, entwickelt sich zu einer intensiven Kommunikation über das Leben in erzwungener Isolation. Die Themen, aber auch die ausgedrückten Gefühle von Verzweiflung und Langeweile, aber auch von Mut und Aufbruch, ergeben für Leserinnen und Leser eine interessante Studie über das Leben und die Erfahrungen junger Menschen in der Zeit der Pandemie.
Gemeinsam ist den Freundinnen und Freunden, dass sie eine solche Situation nie mehr erleben wollen.
Nachgefragt bei Caliyah Bente
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Der zentrale Kern des Buches „Whatsup Generation Lockdown“ dreht sich um die erzwungene Isolation junger Menschen während der Corona-Pandemie und ihre intensive, emotionale Kommunikation über eine WhatsApp-Gruppe als digitalen Rettungsanker. Es geht darum, das gesamte Spektrum jugendlicher Emotionen in der Krise ungeschönt darzustellen – von tiefer Verzweiflung und lähmender Langeweile bis hin zu neuem Mut, Zusammenhalt und Aufbruchsstimmung.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die Idee entstand direkt aus der extremen und historisch einmaligen Situation der Corona-Pandemie heraus. Inspiriert hat mich vor allem die ungefilterte Gefühlswelt junger Menschen in dieser Zeit. Die Achterbahnfahrt zwischen tiefer Verzweiflung, lähmender Langeweile, aber auch überraschendem Mut und digitalem Aufbruch sollte so authentisch wie möglich eingefangen werden.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Nach der Lektüre sollen die Leser vor allem die emotionale Realität junger Menschen in der Pandemie nachvollziehen und erkennen, dass digitaler Zusammenhalt echten Kontakt nicht ersetzen kann. Das Buch zeigt anhand eines intensiven WhatsApp-Chatverlaufs den Weg von Leon und seinen Freunden durch die Isolation, beleuchtet den Wert digitaler Rettungsanker und gipfelt in dem Entschluss, eine solche Situation nie wieder zuzulassen.
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