Des Hexenjägers Gabe (Jäger der verborgenen Inquisition 1) – Alexandra Haber
Band 1 der Dark-Fantasy-Reihe „Jäger der verborgenen Inquisition“ von Alexandra Haber – ein Weihnachtsmärchen um eine magiebegabte Näherin, einen mysteriösen Schneider und einen gerissenen Hexenjäger.
Eine magiebegabte Näherin, ein mysteriöser Schneider und ein gerissener Hexenjäger …
»Ich bin keine Hexe!«
Ganz auf sich allein gestellt, muss die siebzehnjährige Karli ihren Lebensunterhalt mit Näharbeiten in dem kleinen Dorf Eisenwacht bestreiten. Dass sie schon immer ein bisschen anders war als alle anderen, wird von der Dorfgemeinschaft jedoch übersehen. Als sich eines Tages ein Schneider mit Zunftwappen im Ort niederlässt, sieht Karli in ihm eine existenzbedrohende Konkurrenz und bietet ihm deshalb ihre Dienste an. Bald schon stellt sich heraus, dass der listige Schneider seine eigenen kleinen Geheimnisse mit nach Eisenwacht gebracht hat und durch sie lernt Karli mehr über sich selbst, als sie je geahnt hätte.
Kurz vor Weihnachten taucht plötzlich ein weiterer Fremder im Dorf auf, der sich ausgerechnet für die arme Näherin interessiert und niemand ahnt, dass die Geschicke bereits außer Kontrolle geraten sind …
Es handelt sich hierbei um einen in sich abgeschlossenen Fantasy-Roman, der ohne Kenntnisse anderer Serienteile gelesen werden kann.
Nachgefragt bei Alexandra Haber
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Es ist ein Weihnachtsmärchen. Entsprechend magisch und verwunschen ist die Geschichte gestaltet. Doch ich habe sie auch genutzt, um mit alten und weit verbreiteten Vorurteilen über Hexenverfolgung ganz diskret aufzuräumen. Allerdings steht hier keine Gesellschaftskritik im Mittelpunkt. Mir geht es vor allem darum zu zeigen, dass Menschen uns mit Wärme und Liebe immer wieder überraschen können; besonders dann, wenn wir es ihnen gar nicht zutrauen.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Tatsächlich habe ich das Buch unter Zeitdruck geschrieben. Ich wollte unbedingt auch mal eine richtige Weihnachtsgeschichte schreiben. Ich träumte von einem verschneiten Dorf und wollte schon lange einmal als Setting eine Schneiderei im 19. Jahrhundert wählen. Das habe ich miteinander verbunden und heraus kam ein Weihnachtsmärchen, das von den Lesern unerwartet dankbar angenommen wurde.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Sie sollen ein bisschen Vertrauen und auch Zutrauen in die Menschen zurückgewinnen. Und sei es nur zur Weihnachtszeit.
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