Das letzte Licht der Magie – Geboren aus Schmerz und Wahrheit – Band 1 – Stefanie Reich

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Lins Bruder wird ihr von einer Kreatur entrissen, die es nicht geben darf. Jahre später reißt es auch sie in ein sterbendes Reich voller Magielosigkeit. Dark Fantasy von Stefanie Reich, Band 1 der Reihe Geboren aus Schmerz und Wahrheit.

Das letzte Licht der Magie - Stefanie Reich

„Ohne Magie ist es nur eine tote Welt. Eine, die alles zu verschlingen mag.“

Lin sah, wie es ihn holte. Doch niemand glaubte ihr. Denn Monster existieren nicht.

Ihr Bruder Tian wurde ihr mitten in der Nacht entrissen – von einer Kreatur, die es gar nicht geben darf. Die Welt zerriss und verschluckte sie spurlos. Zurück blieb nur Lin – mit dem Wissen, dass etwas hinter den Schleiern lauert. Etwas, das ihn geholt hat.

Jahre später reißt es auch sie hinfort. Auf der anderen Seite erwartet sie kein Märchen, sondern ein sterbendes Reich: ausgebrannt, krank vor Magielosigkeit, durchzogen von Moder und Stille. Nichts scheint mehr zu leben. Lin sucht ihren Bruder in einer Welt, die sie verschlingen will – und mit jedem Atemzug kommt der Tod ein Stück näher.

Ein düsterer Fantasyroman über Magie, Schuld und Wahrheit – atmosphärisch, bildgewaltig und erschütternd. Für Leser*innen ab 16 Jahren, die düstere, bildhafte Fantasy mit Tiefgang suchen.

Nachgefragt bei Stefanie Reich

Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Der zentrale Kern von Band 1 ist für mich die Frage: Was tun wir, wenn das Leben uns immer wieder vor neue Herausforderungen stellt? Lin muss auf der Suche nach ihrem Bruder unglaublich schwere Aufgaben bewältigen. Sie wird an ihre Grenzen gebracht, muss Ängste überwinden und erlebt Dinge, an denen sie zerbrechen könnte. Trotzdem gibt sie nicht auf. Darin steckt für mich die wichtigste Botschaft der Geschichte: Aufgeben darf eine Option sein, aber man muss sich entscheiden, weiterzugehen. Deshalb ist Lin für mich mehr als nur eine Protagonistin. Ihr Kampf ist ein Stück von mir.

Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die Idee zum Prolog von Band 1 kam mir ganz plötzlich, mitten im Leben. Mein eigener Kampf ums Überleben hat mich zu dieser Geschichte inspiriert. Ich habe selbst erlebt, wie groß der Unterschied zwischen Überleben und wirklich Leben sein kann. Aus diesem Gefühl heraus entstand Lin. Natürlich ist sie nicht einfach eine Abbildung meiner selbst, aber etwas von meinem eigenen Weg steckt in ihr. Erst später wurde mir klar, dass aus diesem einen Gedanken eine ganze Fantasywelt entstehen würde. Ihre Wurzeln liegen nicht irgendwo in einer ausgedachten Welt, sondern mitten im echten Leben.

Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Wenn ihr Band 1 beendet habt, möchte ich euch vor allem eines mitgeben: Gebt euch selbst nicht auf. Das Leben kann uns Dinge abverlangen, die wir uns niemals ausgesucht hätten. Aber ich habe auch gelernt, dass Überleben nicht das Ende sein muss. Irgendwann darf aus dem bloßen Durchhalten wieder Leben werden. Genau das soll Lin euch mitgeben: Du darfst fallen. Du darfst zweifeln. Du darfst müde sein. Aber gib dich selbst nicht auf.

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