Wo die Toten sprechen – Jaroslav Rudiš

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Lorenzo, Caspar und Miss Detroit sind unterwegs im alten Saab, ihr Ziel: die Friedhöfe Mitteleuropas. Als sie auf einem Berliner Friedhof die Knochen eines NS-Verbrechers vor plündernden Reichsbürgern retten, beginnt eine absurde Verfolgungsjagd entlang der Grenzen der europäischen Mitte. Ein Roman von Jaroslav Rudiš (Luchterhand) über Freundschaft, die Toten und die Stimmen, denen man zuhört – oder besser nicht.

Wo die Toten sprechen - Jaroslav Rudis

Wo die Toten sprechen von Jaroslav Rudis

Wo die Toten sprechen von Jaroslav Rudiš (Luchterhand)
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Der folgende Beitrag basiert auf vom Verlag bereitgestellten Informationen und Veröffentlichungstexten.

Lorenzo, Caspar und Miss Detroit sind unterwegs im alten Saab. Drei Freunde, irgendwo zwischen Lebensmitte und Lebensmüdigkeit. Ihr Ziel: die Friedhöfe Mitteleuropas.

Während sich Lorenzo durch Bücher frisst und versucht, eine Doktorarbeit über die toten europäischen Dichter zu schreiben, träumt Miss Detroit hinter dem Lenkrad davon, Friedhofsbotanikerin zu werden und durch die Blumen mit den Toten zu sprechen. Und der fast blinde Caspar denkt an seinen Vater im Böhmischen Paradies, dessen verstorbene Freunde noch immer durch seine Stammkneipe geistern.

Mit jedem gefahrenen Kilometer rücken die drei näher aneinander und hören die Stimmen der Toten von Grab zu Grab deutlicher: Wovon sprechen sie, wenn man ihnen zuhört? Und wem hört man besser nicht zu?

Als sie auf einem Berliner Friedhof plündernden Reichsbürgern zuvorkommen und die Knochen eines NS-Verbrechers entwenden, beginnt eine absurde Verfolgungsjagd entlang der Grenzen der europäischen Mitte.

  • Verlag: Luchterhand

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