Nebeltinte – Die erste Seite – Olivia Wright
Als Laras beste Freundin Mila aus Wut in ihr geheimes Heft schreibt, geraten die Grenzen zwischen Fantasie und Wirklichkeit durcheinander. Um zurückzukehren, muss Lara den Anfang ihrer Geschichte finden – die erste Seite. Band 2 der Nebel-Reihe von Olivia Wright: ein Fantasy-Abenteuer für die ganze Familie ab 9 Jahren, über Freundschaft, Worte und den Preis jeder Geschichte.
Was passiert, wenn Worte lebendig werden … Ein geheimes Heft. Eine gefährliche Tinte. Und eine Geschichte, die zum Leben erwacht.
Seit Lara Mokinis Welt vom Nebel befreit hat, ist nichts mehr wie zuvor. Ihre Fantasie lebt weiter – in ihrem Heft, in ihren Zeichnungen und in einer Welt, die irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit verborgen liegt. Doch als Laras beste Freundin Mila aus Wut ins Heft schreibt, geraten die Grenzen durcheinander.
Plötzlich verändern fremde Worte Laras Geschichte. Wege verschwinden, Nebel kriecht durch die Seiten, und jemand aus ihrer Schule, den sie überhaupt nicht ausstehen kann, landet mitten in ihrer fantastischen Welt. Um zurückzukehren, muss Lara den Anfang ihrer Geschichte finden: die erste Seite.
Gemeinsam mit Mokini, dem griesgrämigen Fährmann Widewig und alten wie neuen Gefährten reist Lara zum Orakel, durch die Halle der ersten Ideen, tief hinein ins Archiv aller Anfänge. Doch je näher sie der ersten Seite kommt, desto deutlicher zeigt sich, dass jede Geschichte ihren Preis hat.
Ein Fantasy-Abenteuer für die ganze Familie – Band 2 der Nebel-Reihe von Olivia Wright, ab 9 Jahren.
Nachgefragt bei Olivia Wright
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Im Mittelpunkt von Nebeltinte stehen für mich vor allem Freundschaft und die Frage, was es eigentlich bedeutet, zu jemandem oder zu einer Geschichte dazuzugehören. Gleichzeitig spielt die Macht von Worten eine große Rolle. In der Nebelwelt sind Geschichten nicht einfach nur Geschichten – das, was geschrieben wird, kann plötzlich Wirklichkeit werden und Folgen haben, die niemand vorhersehen konnte. Besonders wichtig war mir dabei die Beziehung zwischen Lara und Mila. Es geht um Missverständnisse, Eifersucht und die Angst, jemanden zu verlieren, aber auch darum, einander zu vertrauen und zu erkennen, dass man seinen Platz in der Geschichte eines anderen haben kann, ohne jemand anderes sein zu müssen.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Nebeltinte ist der zweite Teil der Nebel-Reihe. Die Idee zum ersten Teil, Nebelwelt, stammt allerdings schon aus meiner Kindheit. Einige Figuren – zum Beispiel der Fährmann, der Kullerer und die Urfen – und auch Orte wie der Urfensee oder die Unterwelt habe ich mir bereits damals ausgedacht. Die Idee zu Nebeltinte kam mir in diesem Frühjahr während meines Urlaubs auf Sizilien, und ich habe bereits dort angefangen zu schreiben – tatsächlich am Strand.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Am schönsten wäre für mich, wenn man nach der letzten Seite das Buch zuklappt und die Geschichte noch nicht sofort vorbei ist. Gleichzeitig möchte ich vor allem, dass meine Leser eine richtig gute Zeit in dieser Welt haben – dass sie mitfiebern und für eine Weile völlig vergessen, wo sie gerade sind.
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