Raumschiff Vanguard – Band 1 – Johannes Hartmann
Im Jahr 2201 bricht die Menschheit auf, um ihren Platz zwischen den Sternen einzufordern. Doch die SCS Vanguard gerät in einen Konflikt zweier fremder Zivilisationen. Military Science-Fiction von Johannes Hartmann, Band 1.
Ein Signal aus der Tiefe des Alls. Ein Schiff, das die Antwort sucht.
Im Jahr 2201 bricht die Menschheit auf, um ihren Platz zwischen den Sternen einzufordern. Die SCS Vanguard ist mehr als nur ein Raumschiff – sie ist ein technologisches Wunderwerk und die Speerspitze der Flotte. Ausgerüstet mit dem revolutionären Plasmastream-Antrieb, macht sich eine handverlesene Besatzung auf den Weg in das 39 Lichtjahre entfernte TRAPPIST-1-System.
Doch was die Sensoren am Zielort erfassen, sprengt jede Simulation. Statt einer leeren Forschungszone erwartet die Crew ein Sektor, der bereits von uralten Mächten beansprucht wird. Die Vanguard gerät unmittelbar in das Spannungsfeld zweier fremder Zivilisationen, deren Konflikt keine Rücksicht auf ungebetene Gäste nimmt.
Commander Eric von Bargen steht vor der ultimativen Bewährungsprobe. Als einer der besten Piloten der Flotte und Erster Offizier spürt er das Gewicht der Verantwortung für jedes Leben an Bord schwer auf seinen Schultern. Fernab der Heimat, ohne Hoffnung auf Verstärkung und konfrontiert mit einer überlegenen Waffentechnologie, hängt das Überleben von über hundert Männern und Frauen an einer einzigen Frage: Kann sich die Menschheit in einer feindlichen Galaxis behaupten, oder war dieser Schritt zu weit?
Military Science-Fiction über Verantwortung, Loyalität und den Preis, den Menschen unter extremem Druck zahlen.
Nachgefragt bei Johannes Hartmann
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Im Kern geht es mir bei Raumschiff Vanguard um Menschen, die unter extremem Druck Entscheidungen treffen müssen. Natürlich spielen Raumschiffe, Technik, militärische Strukturen und große Konflikte eine wichtige Rolle, aber im Mittelpunkt stehen für mich immer die Menschen dahinter. Mich interessiert besonders, was mit Verantwortung, Loyalität und Menschlichkeit passiert, wenn einfache Lösungen nicht mehr existieren und jede Entscheidung Konsequenzen hat. Ich möchte Military Science-Fiction erzählen, bei der es nicht nur darum geht, wer die größere Waffe besitzt, sondern auch darum, welchen Preis die Figuren für ihre Entscheidungen zahlen.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die ersten Ideen, Figuren und Ansätze für Raumschiff Vanguard entstanden bereits 2017. Danach lag das Projekt lange Zeit auf Eis. 2025 hatte ich nach einer schweren Sprunggelenksverletzung plötzlich sehr viel Zeit und habe beschlossen, die Geschichte endlich wirklich zu schreiben. Aus den alten Ideen entstand innerhalb weniger Wochen der erste Roman. Inspiriert haben mich über viele Jahre sehr unterschiedliche Science-Fiction- und Fantasy-Welten. Dazu gehören unter anderem Star Trek, Perry Rhodan, Mass Effect und J. R. R. Tolkien beim Thema Weltenbau. Einen besonders großen Einfluss auf mich hat Dan Abnett, vor allem durch seine Art, militärische Science-Fiction mit großen Figurenensembles und persönlichen Geschichten zu verbinden.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Im besten Fall sollen die Leser nach der letzten Seite das Gefühl haben, selbst ein Stück mit der Crew der Vanguard gereist zu sein. Ich möchte, dass ihnen einzelne Figuren und ihre Entscheidungen im Gedächtnis bleiben und dass sie vielleicht auch darüber nachdenken, wie sie selbst in bestimmten Situationen gehandelt hätten. Gleichzeitig soll natürlich die Neugier darauf bleiben, wie es mit der Vanguard, ihrer Crew und diesem Universum weitergeht. Band 1 ist schließlich erst der Anfang einer wesentlich größeren Geschichte.
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