Europa – Tragödie eines Mondes – Uwe Roth
Ein Science-Fiction-Drama von Uwe Roth: Die junge Wissenschaftlerin Zeru steigt aus den Tiefen des Jupitermondes Europa auf, um ihre Welt von der unaufhaltbaren Eisbarriere zu befreien.
Was beherbergt das mysteriöse OBEN, das sich oberhalb von Maborien verbirgt?
Dies fragt sich die junge Wissenschaftlerin Zeru, die sich mit einem neu entwickelten Aufstiegsschiff aufmacht, um die Intelligenzen zu suchen. Denn nur sie könnten ihre Welt von der unaufhaltbaren Eisbarriere befreien, die nach einer unheimlichen Befallskatastrophe ganz Maborien einfriert. Aber, nachdem sie das OBEN, nach einem aufzehrenden und gefährlichen Aufstieg endlich erreicht hat, muss sie erkennen, dass ihr Wissen über ihre Welt völlig falsch war.
Dieses Science-Fiction-Drama entführt den Leser in die Tiefen des Jupitermondes Europa und wird ihn lehren, was es heißt zu frieren!
Nachgefragt bei Uwe Roth
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Ich bin Fan von Carl Sagan, dem großen amerikanischen Astrophysiker und Exobiologen. Er stellte Forschungen darüber an, wie sich Leben, mit den unterschiedlichsten Bedingungen auf anderen Planeten entwickeln würde. Wie die jeweilige Umwelt das aufkeimende Leben formt. Genau diese Prämisse behandle ich in meinem Buch.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Als ich zum ersten Mal in wissenschaftlichen Zeitschriften davon las, dass Wissenschaftler vermuten, dass es unter dem mächtigen Eispanzer des Jupitermondes Europa flüssiges Wasser geben könnte, kamen mir schon erste Gedanken darüber, wie eine Species, die dort lebt und nie oberhalb des Eispanzers war, wohl auf das unendliche Universum über ihnen reagieren würde. Genau diese Gedanken animierten mich zu meinem Erstlingswerk.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Dass sie bedachter mit unserer Umwelt umgehen sollen. Wir haben nur diese eine Erde, von der wir nicht mal so auf einen anderen Planeten fliehen können. Wir zerstören unsere Umwelt genauso, wie es die Maborier tun, und schaffen damit unsere eigene Umweltkatastrophe!
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