Sklavenkind in Ketten – S. Silver
Chikata, ein Mädchen vom Stamm der Yanomami, wird verschleppt und als Sklavin verkauft – ein historischer Roman von S. Silver über Sklaverei, Entrechtung und den Moment, in dem sie zurückschlägt.
Chikata, ein Mädchen vom Stamm der Yanomami-Indianer, die im Regenwald leben, wird zusammen mit ihrem Stamm verschleppt und als Sklavin verkauft. Sie landet bei weißen Herren, die sie wie Dreck behandeln, Tag und Nacht muss sie für die Weißen schuften. Dabei ist sie täglich den Erniedrigungen und Launen ihrer Herren ausgesetzt.
Als die Demütigungen und Erniedrigungen immer schlimmer werden, schlägt Chikata zurück.
Nachgefragt bei S. Silver
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Es geht um Chikata, ein Kind vom Stamm der Yanomami-Indianer, welches von weißen Männern überfallen und verschleppt wird. Die ganze Familie wird in die Sklaverei verkauft. Yanoamo wird von ihrer Familie getrennt und muss von da an einer weißen Familie dienen und ihren Haushalt führen. Man raubte den Menschen damals nicht nur ihre Familie, sondern auch ihre Identität.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die Idee zu dem Buch entstand, als ich in das Buch „Du nanntest mich Teufelskind“ reingelesen habe. Eine sehr schlimme Autobiografie, wo man sich fragt, warum manche Menschen Kinder in die Welt setzen.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Das Buch ist keine Fiktion, es hat die Sklaverei und den Sklavenhandel gegeben und sie ist nicht abgeschafft, auch heute noch leben Millionen von Menschen in der Sklaverei, wenn auch heute in der Regel nicht mehr mit Ketten und Peitschen gearbeitet wird.
Mehr zum Buch
Werbung – Affiliate-Link