Die verlorenen Geheimnisse der Farbenwächter – Tanja Laubner

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Tief unter Obfilian liegt das Höhlensystem Glimmertal, das einst in allen Farben leuchtete – heute ist alles grau und still. Als Hazabil eine magische Kugel findet, begibt er sich auf eine Reise, um die Farben zurückzuholen und sein Volk vor dem Untergang zu retten. Fantasy von Tanja Laubner über alte Geheimnisse, Freundschaft und Mut.

Die verlorenen Geheimnisse der Farbenwächter - Tanja Laubner
Die verlorenen Geheimnisse der Farbenwächter von Tanja Laubner (Farbenwächter Verlag)
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Der folgende Beitrag basiert auf vom Verlag bereitgestellten Informationen und Veröffentlichungstexten.

»Die Farben waren nicht nur schön, Hazabil, sie waren lebendig. Sie haben uns etwas gegeben, das wir heute nicht mehr spüren. Vielleicht waren sie ein Teil von uns. Und jetzt, ohne sie, sind wir weniger geworden.«

Tief unter Obfilian liegt das Höhlensystem Glimmertal, das einst in allen Farben leuchtete. Heute ist alles grau und still. Hazabil spürt, dass etwas in seiner Heimat nicht stimmt. Mit jedem vergehenden Tag scheint seine Welt tiefer in die Dunkelheit zu sinken.

Als er in den verlassenen Sucherhöhlen eine magische Kugel findet, erwacht in ihm das Echo einer Zeit, in der selbst die Schatten Farben trugen. Getrieben von Sehnsucht und dem Glauben, dass es mehr geben muss als das Grau, begibt sich Hazabil auf eine Reise von ungewissem Ausgang.

Ist es sein Schicksal, die Farben zurückzuholen und sein Volk vor dem Untergang zu retten? Eine Geschichte über alte Geheimnisse, die Kraft der Freundschaft und den Mut, dem eigenen Licht zu folgen.

Nachgefragt bei Tanja Laubner

Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Im Kern erzählt mein Buch von Hoffnung. Von einer Welt, die ihre Farben verloren hat, und einem jungen Farbenwächter, der sich auf die Suche nach ihnen macht. Doch auf seinem Weg geht es um weit mehr als das, was seiner Welt sichtbar verloren gegangen ist. Es geht um Mut, Freundschaft, Zusammenhalt und darum, einander wieder zuzuhören und aufeinander zuzugehen. Hoffnung ist für mich deshalb das Gefühl, das sich durch die gesamte Geschichte zieht. Auch wenn eine Welt grau geworden ist, bedeutet das nicht, dass ihre Farben für immer verloren sind.

Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die Idee zu den Farbenwächtern stammt von meinem Vater. Vor rund 33 Jahren hat er eine Geschichte über einen jungen Troll geschrieben, der in einer Welt lebt, die ihre Farben verloren hat. Das Manuskript sollte veröffentlicht werden, doch dazu kam es leider nie, daher lag es viele Jahre verborgen in einer Schublade. Im November 2024 hat meine Mutter mir die alten Seiten mit nach Hause gegeben. Mein Sohn ermutigte mich, daraus einen Roman zu entwickeln – und aus dem ursprünglichen Manuskript entwickelte sich eine Geschichte, die schließlich auch zu meiner eigenen wurde.

Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Ich wünsche mir, dass meine Leser*innen die letzte Seite schließen und ein kleines Stück Hoffnung mitnehmen. Die Hoffnung darauf, dass selbst dort, wo vieles grau geworden ist, wieder Farbe entstehen kann. Dass es sich lohnt, mutig zu sein, an sich selbst zu glauben und manchmal einen Weg zu gehen, den vorher noch niemand gegangen ist.

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