Bibliothek der Welten – Der Riss – Per Varek

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Als Madleen ihren Roman verändert, gerät das Gleichgewicht der Bibliothek ins Wanken, in der alle je geschriebenen Welten bewahrt werden – ein Fantasyroman über Autorschaft, freien Willen und Figuren mit eigenem Bewusstsein von Per Varek.

Bibliothek der Welten Cover

Der Riss

Als Madleen ihren Roman beendet, ahnt sie nicht, dass ihre Geschichte längst ein Eigenleben führt. In einer verborgenen Bibliothek werden alle Welten bewahrt, die je geschrieben wurden. Doch als Madleen beginnt, ihren Text zu verändern, gerät das Gleichgewicht ins Wanken.

Eine Figur verschwindet. Ein Riss entsteht. Und jemand beginnt, die Regeln zu brechen.

Während Leo sich gegen sein geschriebenes Schicksal stellt und die Archivisten der Bibliothek verzweifelt versuchen, die Ordnung zu bewahren, verschwimmt die Grenze zwischen Autor und Geschichte. Denn was geschieht, wenn Figuren nicht länger tun, was ihre Geschichte von ihnen verlangt?

Nachgefragt bei Per Varek

Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Im Kern geht es um die Frage, was Geschichten für uns bedeuten – und was passieren würde, wenn ihre Figuren plötzlich erkennen, dass sie Teil einer geschriebenen Welt sind. Die Bibliothek der Welten ist dabei mehr als nur ein Schauplatz: Sie steht für die Macht von Geschichten, Erinnerungen und Entscheidungen. Besonders wichtig war mir, Fantasy mit einer ungewöhnlichen Meta-Ebene zu verbinden und Leser zum Nachdenken anzuregen – über freien Willen, Schicksal und darüber, wie sehr Geschichten unser eigenes Leben prägen können.

Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die Idee zu „Bibliothek der Welten“ entstand während eines Urlaubs in Dänemark. Ich fragte mich, was wäre, wenn jede Geschichte, die jemals geschrieben wurde, tatsächlich als eigene Welt existiert – und ihre Figuren nicht nur Rollen spielen, sondern ein eigenes Bewusstsein entwickeln. Aus diesem Gedanken entstand nach und nach die Bibliothek, ihre Archivisten und schließlich die gesamte Welt des Romans. Inspiriert haben mich vor allem meine Liebe zu Büchern und Fantasy sowie die Frage, welchen Einfluss Geschichten auf uns Menschen haben.

Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Ich hoffe, dass die Leserinnen und Leser das Buch nicht nur mit einer spannenden Geschichte, sondern auch mit einer neuen Sicht auf Bücher und Geschichten schließen. Vielleicht fragen sie sich, welche Macht Geschichten über uns haben und was passieren würde, wenn ihre Figuren plötzlich ein eigenes Bewusstsein entwickeln. Am meisten würde ich mich freuen, wenn sie das Buch zuklappen und sich einen Moment lang fragen: Was wäre, wenn jede Geschichte wirklich existiert?

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