Der Palast im Regen – Kornelia Schmid
Als Prinzessin Inea Schekedien tief im Dschungel auf den einzigen Überlebenden eines Massakers stößt, kommt sie einem verborgenen Kult – und den finsteren Plänen ihres eigenen Vaters auf die Schliche. High Fantasy im Regenwald von Kornelia Schmid.
»Kämpfe nicht gegen die Flut an. Schwimm mit ihr.«
Tief im Dschungel liegt ein uraltes Geheimnis. Als Prinzessin Inea Schekedien auf einer ihrer Reisen auf den einzigen Überlebenden eines Massakers stößt, kommt sie einem verborgenen Kult auf die Schliche – und den finsteren Plänen ihres eigenen Vaters, des Königs. Und beide Seiten könnten Inea in den Untergang reißen.
High Fantasy im Regenwald – mit Palmen, Tempelruinen, Geheimnissen und Magie.
Nachgefragt bei Kornelia Schmid
Was ist der zentrale Kern des Buches?
In dem Roman geht es um den Kampf um Selbstbestimmung. In meinen Büchern stehen immer die Charaktere im Mittelpunkt – ich entwickle sie lange vor der eigentlichen Handlung, denn letztlich ergibt sich diese dann aus den Konflikten, die die Figuren mit sich herumtragen. Entsprechend geht es immer um Beziehungen – zwischen romantischen Partnern, Familienmitgliedern, Freunden und Feinden.
Wie ist die Idee zu Der Palast im Regen entstanden?
High Fantasy spielt immer im europäischen Mittelalter. Oder nicht? Mit diesem Roman wollte ich etwas anders machen: Indien- und Dschungelsetting mit verfallenen Tempeln, Palmen und Palästen während der Regenzeit anstelle von Burgen und Wanderungen durch grüne Hügel. Denn auf unserer Welt gibt es so viele verschiedene Orte, denen Magie innewohnt – warum nicht auch in Fantasywelten?
Was sollen Leser:innen aus dem Buch mitnehmen?
Ich möchte natürlich, dass die Leser:innen sich gut unterhalten gefühlt haben und in die Atmosphäre dieser Welt eintauchen konnten. Darüber hinaus hoffe ich aber auch, dass sie ein wenig nachdenken: über das Zwischenmenschliche, über Bedürfnisse, Konflikte, Missverständnisse – eben all das, was uns im realen Leben auch begegnet. Nur haben wir in der Literatur den Vorteil, tatsächlich in die Köpfe der anderen reinschauen zu können. Und das ist die eigentliche Reise im Roman.
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