Soziale Phobie, Schulangst – Unsere Erfahrungen und unser gemeinsamer Weg als Familie – Michael Schmidt
Ein ehrlicher Erfahrungsbericht von Michael Schmidt über Schulangst und soziale Phobie seiner Tochter Maike – und den gemeinsamen Weg einer ganzen Familie.
Was geschieht, wenn die Angst vor der Schule das Leben einer ganzen Familie verändert?
Es beginnt mit Bauchschmerzen, Sorgen und immer mehr Fehltagen. Was zunächst wie eine schwierige Phase erscheint, entwickelt sich zu einer Herausforderung, auf die niemand vorbereitet ist.
63 Fehltage in der achten Klasse. In der neunten Klasse ist ein Schulbesuch schließlich überhaupt nicht mehr möglich.
Für unsere jüngste Tochter Maike und uns als fünfköpfige Familie beginnt ein langer Weg, geprägt von Unsicherheit, Rückschlägen, schwierigen Entscheidungen und der ständigen Frage: Wie geht es jetzt weiter?
In diesem Buch erzählen wir unsere wahre Geschichte. Offen und persönlich berichten wir davon, was Schulangst und soziale Phobie für ein betroffenes Kind und seine Familie bedeuten können – und wie wichtig Zusammenhalt, Verständnis und die Hoffnung auf Veränderung sind.
Dies ist kein medizinischer Ratgeber und keine Geschichte mit einfachen Lösungen. Es ist ein ehrlicher Erfahrungsbericht über die Herausforderungen des Lebens und den Mut, auch dann weiterzugehen, wenn der nächste Schritt noch nicht erkennbar ist.
Ein Buch für betroffene Familien, Eltern, Jugendliche und alle Menschen, die Schulangst und soziale Phobie besser verstehen möchten.
Mut zum Weitergehen – gemeinsam als Familie.
Nachgefragt bei Michael Schmidt
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Im Mittelpunkt meines Buches steht unsere jüngste Tochter Maike und ihr langer Weg mit sozialer Phobie und Schulangst. Gleichzeitig ist es die Geschichte unserer gesamten Familie. Mir geht es besonders darum, zu zeigen, was hinter Schulverweigerung und langen Fehlzeiten tatsächlich stecken kann. Es geht nicht immer um fehlende Motivation oder mangelnden Willen. Manchmal steht dahinter eine Angst, die für Außenstehende kaum nachvollziehbar ist. Ich möchte mit unserer Geschichte Verständnis schaffen und betroffenen Familien zeigen, dass sie mit ihren Sorgen und Herausforderungen nicht allein sind.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die Idee zu diesem Buch entstand aus unseren eigenen Erfahrungen als Familie. Wir haben über viele Jahre erlebt, wie sehr Schulangst und soziale Phobie den Alltag verändern können. Es gab Zeiten, in denen wir nicht wussten, wie es weitergehen sollte. Wir suchten nach Antworten, mussten Entscheidungen treffen und lernten, dass nicht jeder Weg für jedes Kind der richtige ist. Irgendwann entstand der Wunsch, unsere Geschichte aufzuschreiben. Nicht, weil wir auf alles eine Antwort gefunden hätten, sondern weil unsere Erfahrungen vielleicht anderen Familien helfen können. Beim Schreiben haben mich vor allem die Erinnerungen an unseren gemeinsamen Weg bewegt – an schwierige Momente, aber auch an die kleinen Fortschritte, die uns immer wieder Hoffnung gegeben haben.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Vor allem Hoffnung und Verständnis. Ich wünsche mir, dass betroffene Eltern nach der letzten Seite das Gefühl haben, mit ihren Sorgen nicht allein zu sein. Dass sie erkennen, wie wichtig es ist, ihrem Kind zuzuhören, seine Ängste ernst zu nehmen und gemeinsam nach einem Weg zu suchen. Und ich wünsche mir, dass Menschen, die selbst nie mit Schulangst oder sozialer Phobie in Berührung gekommen sind, einen anderen Blick auf betroffene Kinder und Familien bekommen. Nicht jeder Weg verläuft gerade. Manchmal braucht es Umwege, Geduld und viel Kraft. Aber es lohnt sich, den Mut zum Weitergehen nicht zu verlieren.
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