Das Stockholm-Syndrom – Wenn Angst, Bindung und Hoffnung sich verflechten – Miglena Barakova
Ein psychologisches Sachbuch von Miglena Barakova über emotionale Abhängigkeit, traumatische Bindungen und die Frage, warum Menschen in schmerzhaften Beziehungen bleiben – mit Fragen und Übungen zur Selbstreflexion.
Warum bleiben Menschen in Beziehungen, die ihnen Schmerz zufügen? Warum fällt es so schwer, sich von jemandem zu lösen, der zugleich Angst und Hoffnung auslöst?
In Das Stockholm-Syndrom: Wenn Angst, Bindung und Hoffnung sich verflechten beleuchtet die Psychologin Miglena Barakova die komplexen Mechanismen emotionaler Abhängigkeit, traumatischer Bindungen und psychischer Anpassung.
Das Buch zeigt, wie Angst, Zuneigung, Schuldgefühle und Hoffnung miteinander verwoben sein können und warum Betroffene häufig an Beziehungen festhalten, die ihnen nicht guttun. Dabei geht es nicht um vorschnelle Urteile, sondern um ein tieferes Verständnis der inneren Prozesse.
Besonders wertvoll sind die Fragen und Übungen zur Selbstreflexion, die Leserinnen und Leser dazu einladen, eigene Beziehungsmuster zu hinterfragen, persönliche Grenzen bewusster wahrzunehmen und neue Perspektiven zu entwickeln.
Ein psychologisches Sachbuch für alle, die verstehen möchten, wie belastende Bindungen entstehen – und weshalb Erkenntnis ein wichtiger erster Schritt zu innerer Freiheit sein kann.
Nachgefragt bei Miglena Barakova
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Im Mittelpunkt meines Buches steht die Frage, warum Menschen selbst dann an einer emotionalen Bindung festhalten, wenn diese mit Angst, Schmerz oder Abhängigkeit verbunden ist. Als Psychologin ist es mir wichtig, solche Verhaltensweisen nicht vorschnell zu bewerten, sondern die psychischen Mechanismen dahinter verständlich zu machen. Ich möchte zeigen, dass das Verstehen der eigenen Gefühle und Beziehungsmuster ein wichtiger Schritt zu mehr Selbstbestimmung sein kann.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die Idee entstand aus meinem langjährigen Interesse an der menschlichen Psyche und insbesondere an den widersprüchlichen Gefühlen, die in belastenden Beziehungen entstehen können. Ich arbeite als Psychologin und bin zugleich seit vielen Jahren als Übersetzerin für die deutsche Sprache tätig. Mit diesem Buch verbinde ich meine psychologische Fachkenntnis mit meiner Leidenschaft für Sprache und Schreiben. Besonders wichtig war mir, komplexe Zusammenhänge verständlich und zugleich differenziert darzustellen.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Ich wünsche mir, dass die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite nicht nur mehr über das Stockholm-Syndrom und traumatische Bindungen wissen, sondern auch einen verständnisvolleren Blick auf sich selbst und andere entwickeln. Die Fragen und Übungen zur Selbstreflexion sollen dazu anregen, eigene Erfahrungen bewusster einzuordnen und persönliche Grenzen zu erkennen. Vor allem möchte ich vermitteln, dass Verstehen keine Schwäche ist, sondern der Beginn einer bewussten Veränderung sein kann.
Mehr zum Buch
Werbung – Affiliate-Link