Des Kopfgeldjägers Schwur (Jäger der verborgenen Inquisition 2) – Alexandra Haber
Band 2 der Dark-Fantasy-Reihe „Jäger der verborgenen Inquisition“ von Alexandra Haber – eine Krankenschwester mit einer verborgenen Gabe, ein unerbittlicher Kopfgeldjäger und eine gnadenlose Jagd am Rand des Kriegsgebiets.
Eine Krankenschwester aus Leidenschaft, ein unerbittlicher Kopfgeldjäger und eine gnadenlose Jagd am Rand des Kriegsgebiets …
»Die kleine Krankenschwester gehört mir!«
Im Sanatorium zu Hohenbrück ist Krankenschwester Clara bei den verwundeten Soldaten besonders beliebt. Doch niemand ahnt, dass sie eine seltene Gabe besitzt – ein Geheimnis, das sie um jeden Preis bewahren muss.
Als die Wahrheit ans Licht kommt, wird die Behörde, eine geheime Organisation zur Jagd auf Hexen und Zauberer, auf sie aufmerksam. Auch das Militär zeigt plötzlich Interesse an der sanftmütigen Pflegerin. Clara bleibt nur die Flucht.
Als auf sie ein hohes Kopfgeld ausgesetzt wird, nimmt Kopfgeldjäger Konrad ihre Spur auf. Er ist effizient, unerbittlich – und er bringt jede Beute zu Fall. Doch während der Krieg im Hintergrund tobt, wird die Jagd bald zu einem gefährlichen Kampf ums Überleben.
Es handelt sich hierbei um einen in sich abgeschlossenen Fantasy-Roman, der ohne Kenntnisse anderer Serienteile gelesen werden kann. Dieses Buch gibt es auch als Hörbuch, gesprochen von Andre Voß.
Nachgefragt bei Alexandra Haber
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Der zentrale Kern ist hier tatsächlich Ostern. Und zwar in seiner düstersten Form. Mir war hierbei wichtig, den Kern von Ostern als tragendes Motiv in die Geschichte einzuflechten, ohne dass es in der Handlung groß auffällt. Nein, es geht nicht um den Osterhasen. Im Gegenteil. Es geht um die Osterbotschaft, aber auf eine ganz unerwartete Weise und mit zwei sehr charakterstarken Figuren. Ich habe übrigens jede Menge Eastereggs in der Geschichte versteckt. Sie sind schwer zu finden, aber wer Ahnung hat, stolpert unmissverständlich über sie.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Ich wollte schon immer eine Geschichte über einen Kopfgeldjäger schreiben. Außerdem wollte ich länger schon eine Krankenschwester als Hauptfigur entwickeln. Zudem war es mir wichtig, einmal einen Roman zu schreiben, der sich mit dem Motiv „Ostern“ befasst. Und ZACK! eine neue Geschichte. Ich habe beim Schreiben drei Kilo verloren, so sehr hat mich die Geschichte mitgenommen und gefordert. Nicht umsonst wurde mir attestiert, diese Story sei „harter Tobak“. Sie ist wirklich nichts für schwache Nerven. Ich war völlig am Ende, als ich endlich fertig war. Ich hab’s geliebt.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Die Leser sollen mich diesmal nicht verwünschen, sondern sich vielmehr der Frage stellen, wie viel ein Menschenleben wert ist und ab wann die eigenen Entscheidungen noch vor sich selbst zu rechtfertigen sind. Eine wichtige Osterbotschaft, die nach der Lektüre des Buches noch lange nachhallt.
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