Der Spuk der Dampflok (Die Verneburg-Reihe 4) – Alexandra Haber

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Band 4 der Verneburg-Reihe von Alexandra Haber – ein in sich abgeschlossener Steampunk-Abenteuer-Roman über einen verurteilten Sträfling, einen gefährlichen Kohlestollen und eine verfluchte Gespensterlok.

Der Spuk der Dampflok Cover

Ein verurteilter Sträfling, ein gefahrvoller Kohlestollen am Ende der Welt und eine verfluchte Gespensterlok in tiefschwarzer Nacht …

»Diesen Geist knöpfe ich mir vor!«

Weil er in einer Bandenschlacht seinen Angreifer getötet hat, wird der junge Milas zu zehn Jahren Zwangsarbeit in der Kohlegrube von Vernenda verurteilt. Die Arbeit der Sträflinge ist hart und wird durch einen sadistischen Aufseher zusätzlich erschwert. Doch dann erscheinen Gespenster in den Stollen und des Nachts fährt eine führerlose Lokomotive ganz allein zur Zeche. Als Milas mit seinen Kameraden das Rätsel um den mysteriösen Spuk lösen will, nimmt das Unheil seinen Lauf und es kommt zu einem folgenschweren Unfall …

Es handelt sich hierbei um einen in sich abgeschlossenen Steampunk-Abenteuer-Roman, der ohne Kenntnisse anderer Serienteile gelesen werden kann.

Nachgefragt bei Alexandra Haber

Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Ich denke, die Themen „Armut“ und „Mitmenschlichkeit“ sind hier besonders vorherrschend. Außerdem beschäftigt sich die Geschichte mit individueller Vergangenheitsbewältigung und der Frage, wie sich eben diese auf die Gegenwart auswirken kann.

Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Ich kann mich erinnern, dass ich mir einen Wolf gesucht habe bei der Recherche zum Thema „Bergbau“. Ich fand einfach nichts Gescheites zum Bergbau des 19. Jahrhunderts. Und als Archivarin sitze ich eigentlich an der Quelle! Doch ich wusste einfach nicht, wonach ich genau suchen musste. Da gab mir ein Arbeitskollege, der damals eine Art Mentor für mich war, den ganz unspektakulären Tipp, mal unter den Was-ist-Was-Büchern nach dem Thema zu suchen. Dort seien die wesentlichsten Informationen immer verständlich zusammengestampft. Und so war es tatsächlich. Ich fand ein passendes Buch und der Grundstein für meine Recherche war gelegt. War ziemlich spannend.

Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
In dieser Geschichte geht es weniger darum, dass mich meine Leser am Ende mal wieder verwünschen sollen. Diesmal sollen sie bloß jede Menge „Oha-Momente“ beim Lesen haben. Ich denke, es wird einige größere und kleinere Schreckmomente geben und genau das war auch die Absicht.

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