Drawing the Lines (Lines-Reihe 1) – Jamie Hayes

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Band 1 der Lines-Reihe von Jamie Hayes – eine leichte, warmherzige New-Adult-Romance über Ryan und Ezra, gezogene Grenzen und die Momente, in denen sie überschritten werden.

Drawing the Lines Cover

Ich zeichne Linien. Er zieht sie.

Mein Name ist Ryan Avery und ich studiere Digital Art. Zeichnen ist für mich mehr als nur ein Teil meines Studiums. Es ist meine Art, Dinge festzuhalten, die mir im Kopf bleiben: Menschen, Orte und Momente, die ich nicht einfach wieder vergessen möchte. Und wenn ich zeichne, habe ich dabei am liebsten meine Ruhe.

Und dann kam Ezra Wolfe.

Ezra zieht seine Linien anders. Seine bestehen aus Grenzen. Keine Beziehungen. Keine Gefühle. Nichts, was kompliziert werden könnte.

Zumindest so lange, bis wir beide allein sind.

Er zieht eine Grenze nach der anderen zwischen uns und ist doch jedes Mal derjenige, der sie wieder überschreitet. Und mit jeder davon wird es schwieriger für mich, auf meiner Seite zu bleiben.

Manche Linien zieht man, um sie nicht zu überschreiten. Andere erkennt man erst, wenn man längst auf der falschen Seite steht.

Nachgefragt bei Jamie Hayes

Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Im Mittelpunkt von „Drawing the Lines“ stehen für mich Ryan und Ezra und die Beziehung, die sich zwischen ihnen entwickelt. Ich wollte eine Romance schreiben, die sich leicht und angenehm lesen lässt, ohne ihre Geschichte ständig durch künstliches Drama vorantreiben zu müssen. Natürlich erleben die beiden Höhen und Tiefen, machen Fehler und müssen herausfinden, was sie eigentlich voneinander wollen. Aber genauso wichtig waren mir die leisen und alltäglichen Momente – Freundschaft, Humor, Nähe und dieses langsame Gefühl, dass ein anderer Mensch plötzlich einen immer größeren Platz im eigenen Leben einnimmt.

Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die Idee entstand tatsächlich beim Lesen. Ich habe immer wieder über Dinge gesprochen, die mich an Geschichten stören oder bei denen ich mir gewünscht hätte, dass sie sich anders entwickeln. Irgendwann kam der Gedanke: Warum versuche ich es nicht einfach selbst? Aus diesem Gedanken sind nach und nach Ryan und Ezra entstanden – und irgendwann hatte ihre Geschichte so viel Raum in meinem Kopf eingenommen, dass ich sie unbedingt aufschreiben wollte.

Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
In erster Linie hoffe ich, dass die Leserinnen und Leser eine schöne Zeit mit der Geschichte hatten und Ryan, Ezra und auch die Nebencharaktere genauso ins Herz geschlossen haben wie ich. Wenn darüber hinaus etwas hängen bleibt, dann vielleicht der Gedanke, dass man im Leben nicht immer wissen muss, wohin etwas führt. Manchmal darf man sich einfach darauf einlassen und schauen, was daraus entsteht.

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