Nach sechzehn Jahren Stille … – Pia Herzog
Sechzehn Jahre saß Markus S. unschuldig im Gefängnis – nach seiner Entlassung erwartet ihn keine Freiheit, sondern Leere: Haus verkauft, Vermögen weg, seine Frau verschwunden. Ein spannender Roman über Verrat, Schuld und Wahrheit von Pia Herzog.
Sechzehn Jahre saß Markus S. unschuldig im Gefängnis. Als er endlich entlassen wird, erwartet ihn keine Freiheit, sondern Leere: sein Haus verkauft, sein Vermögen verschwunden, von seiner Frau fehlt jede Spur.
Während Markus mühsam versucht, sich ein neues Leben aufzubauen, stößt er auf Hinweise, die seine Vergangenheit in ein neues Licht rücken. Alte Unterschriften, verschwiegene Vollmachten und eine rätselhafte Spur führen ihn an einen Ort, wo alles zusammenzulaufen scheint.
Ein spannender Roman über Verrat, Schuld und die Frage, wie viel Wahrheit ein Mensch ertragen kann. Und darüber, was bleibt, wenn einem alles genommen wurde – außer dem Willen, Antworten zu finden.
Nachgefragt bei Pia Herzog
Was ist der zentrale Kern des Buches?
Markus wird nach 16 Jahren Haft entlassen. Er hat immer wieder beteuert, dass er unschuldig war. Er wollte ein neues Leben anfangen und wird mit der Vergangenheit konfrontiert.
Wie ist die Idee zu Nach sechzehn Jahren Stille entstanden?
Die Idee zu dem Buch entstand, als ich von einer Verurteilung erfuhr, die ausschließlich auf Indizien ausgesprochen wurde. Ich versuchte, mir vorzustellen, was mit einem Menschen passiert, der immer wieder beteuert, er sei unschuldig, und dennoch verurteilt wird.
Was sollen Leser:innen aus dem Buch mitnehmen?
Nichts ist so, wie es oft scheint.
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