Faith Elara – The Bridge of Lights (The Bridge of Lights Chronicles 1) – Janine Havanci
Band 1 der „The Bridge of Lights Chronicles“ von Janine Havanci – eine Urban-Fantasy-Geschichte über Liebe, Erinnerung und ein goldenes Band, das zwei Menschen durch die Zeit verbindet.
Manche Verbindungen beginnen lange, bevor zwei Menschen einander überhaupt begegnen.
Die siebzehnjährige Faith Elara hat schon immer gewusst, dass es mehr auf der Welt gibt als das, was man sehen kann. Sie wird von rätselhaften Synchronizitäten verfolgt. Träume fühlen sich an wie Erinnerungen. Und immer wieder findet sie sich auf einer Brücke aus lebendigem Licht wieder – angezogen von jemandem, an den sie sich nicht ganz erinnern kann.
Dann begegnet sie Gabriel Blackwood. Beide verspüren sofort dieses Gefühl des Wiedererkennens. Als Träume und Wirklichkeit zunehmend miteinander verschwimmen, entdeckt Faith ein geheimnisvolles goldenes Band, das sie miteinander verbindet – und drei Worte, die ihnen durch die Zeit gefolgt zu sein scheinen:
MEUM. TUUM. UNUM.
Meins. Deins. Eins.
Manche Verbindungen überdauern Entfernung. Manche überdauern die Zeit. Und manche scheinen sogar den Tod zu überdauern.
Doch um zu verstehen, warum sie einander immer wieder finden, muss Faith sich daran erinnern, was zuvor geschah – bevor das Schicksal sich wiederholt.
Eine Geschichte über Liebe, Erinnerung, Bewusstsein und die unsichtbaren Fäden, die uns über die Zeit hinweg miteinander verbinden.
Nachgefragt bei Janine Havanci
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Im Zentrum von Faith Elara: The Bridge of Lights steht die Frage, wer wir wirklich sind – jenseits dessen, was wir über uns selbst zu wissen glauben.
Der Roman verbindet eine fantastische Geschichte mit philosophischen, spirituellen und wissenschaftlichen Gedanken über Bewusstsein, Zeit, Liebe und die Natur unserer Realität.
Eine besondere Rolle spielt dabei der sogenannte Orca State: ein Bewusstseinszustand, in dem wir uns wieder daran erinnern, wer wir wirklich sind und welche Macht in uns selbst liegt. Der Orca kennt seine eigene Natur und seine Stärke. Vielleicht müssen auch wir nicht erst lernen, mächtig zu sein, sondern uns lediglich daran erinnern, dass wir es längst sind.
Besonders wichtig ist mir dabei die Vorstellung, dass wir nicht einfach nur Zuschauer unseres Lebens sind, sondern durch unsere Entscheidungen selbst gestalten, wer wir sind und werden.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die Entstehung von Faith Elara: The Bridge of Lights war eigentlich eine ungewöhnliche Verkettung von Ereignissen.
Alles begann mit einem Traum. Inspiriert davon malte ich ein Ölgemälde, dem ich den Titel „The Bridge of Lights“ gab. Irgendwann später kaufte ich mir ein Schmuckstück, in das ich genau diese Worte eingravieren ließ. Damals wusste ich noch nicht, dass daraus einmal eine ganze Romanwelt entstehen würde.
Nach und nach kamen einzelne Elemente der Geschichte zu mir. Figuren, Zusammenhänge, Szenen und Ideen fügten sich wie Puzzleteile zusammen. Oft hatte ich weniger das Gefühl, eine Geschichte zu erfinden, als vielmehr etwas zu entdecken, das bereits auf mich wartete.
Inspiriert haben mich dabei auch meine Faszination für Philosophie, Spiritualität, Wissenschaft, Mythologie und die großen Fragen unserer Existenz. Besonders spannend finde ich die Berührungspunkte zwischen scheinbar völlig unterschiedlichen Denkweisen.
Rückblickend könnte ich sagen: Nicht ich habe die Geschichte gefunden. Die Geschichte hat mich gefunden.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Zunächst einmal hoffe ich, dass meine Leserinnen und Leser eine Geschichte erlebt haben, die sie berührt, mitgerissen und vielleicht sogar überrascht hat. Dass ihnen die Figuren ans Herz gewachsen sind und sie sich nur ungern von ihnen verabschieden.
Ich liebe Geschichten, die noch lange nach der letzten Seite in einem weiterleben. Die einen zum Lächeln bringen, manchmal nachdenklich stimmen und deren Figuren sich irgendwann fast wie alte Freunde anfühlen.
Wenn Faith Elara genau das schafft und vielleicht sogar ein kleiner Funke davon in den Alltag meiner Leserinnen und Leser überspringt, dann wäre das für mich das schönste Geschenk.
Und natürlich hoffe ich, dass sie unbedingt wissen möchten, wie die Geschichte weitergeht.
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