Gefangen in seiner Liebe – Stefan Lamboury
Eine Kurzgeschichtensammlung von Stefan Lamboury über Stalking, Monster und die Grenze zwischen Opfer und Täter – düster, grausam und beklemmend nah an der Realität.
In der vorliegenden Kurzgeschichtensammlung geht es um grausame Verbrechen, die so teilweise auch im wahren Leben geschehen könnten oder sogar geschehen sind.
Rebecca will nach der Trennung von ihrem Exfreund ein neues Leben anfangen. Ihre Freundin Laura steht ihr in der Zeit zur Seite und lässt sie kostenlos bei sich wohnen. Doch ihr Exmann Clemens verkraftet die Trennung nicht und bombardiert sie mit Anrufen, Briefen und WhatsApp-Nachrichten. Seine Botschaften werden schon bald immer bedrohlicher, und Rebecca muss einsehen, dass sie sich in tödlicher Gefahr befindet.
Ein kleines Dorf wird regelmäßig von einem menschenfressenden Monster heimgesucht. Ein Monsterjäger nimmt die Herausforderung an und stellt sich dem Wesen. Um das Monster anzulocken, nutzt der Jäger eine Frau als Köder – doch wer von beiden ist das größere Monster?
Carsten unterstellt seiner Freundin, dass sie ihn mit einem anderen Mann betrügt. Was seine Freundin Pia jedoch vehement abstreitet. Als Carsten die Beherrschung verliert, sucht sie Hilfe bei ihren Freunden, muss aber feststellen, dass diese ein Netz aus Intrigen, Lügen und Gewalt gestrickt haben, in welchem Pia gefangen ist. Kann sie entkommen?
Nachgefragt bei Stefan Lamboury
Was ist der zentrale Kern deines Buches – und worum geht es dir dabei besonders?
Es geht um Stalking: Ein Mann kann die Trennung von seiner Freundin nicht akzeptieren und beginnt, sie mit SMS, Anrufen und Geschenken zu verfolgen. Dabei überschreitet er langsam, aber sicher jede Grenze, was bald für das Opfer gefährlich wird. Daneben geht es auch um Horrorgeschichten, die einem die Haare zu Berge stehen lassen – etwa die Geschichte von einem Monsterjäger, der ein Dorf von einem Monster befreien soll und dafür eine junge Frau als Lockmittel einsetzt. Man weiß bei dieser Geschichte nicht, wer das größere Monster ist: der Monsterjäger oder das Monster selbst. Neben Fantasie beschäftigt sich die Kurzgeschichtensammlung auch mit einem True-Crime-Fall aus Köln, bei dem mehrere Leute eine Mitbewohnerin schwer misshandelt und wie eine Sklavin behandelt haben.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden, und was hat dich beim Schreiben besonders inspiriert?
Die Idee zu dem Buch kam aus verschiedenen Filmen und Tatsachenberichten, die ich zufällig im Internet gefunden habe, sowie aus Liedern der Band Eisregen – gerade wenn es um Horrorgeschichten geht, ist Eisregen meine wichtigste Inspirationsquelle.
Was sollen die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite aus deinem Buch mitnehmen?
Vielleicht, dass man nie aufhören sollte zu kämpfen, auch wenn die Situation ausweglos erscheint.
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